Anfragen, Beiträge und Hinweise vorerst bitte an:
Ernst Schützler
schuetzler@qualitz.de
Tel. 038462 22275
Schulprogramm
Das Schulprogramm wird derzeit überarbeitet.
Hier finden Sie die Fassung von 2007
GLIEDERUNG
- VORWORT
- ALLGEMEINE INFORMATIONEN
- 3. DAS HERZ DER SCHULE
- 4. DAS BESONDERE
- 4.1. Übersicht
- 4.2. Unterrichtlicher Bereich
- 4.3. Arbeitsgemeinschaften
- 4.4. Sonstiges
- DIE FÄCHER
- DIE ZUKUNFT
- 6.1. Organisatorisches
- 6.2. Inhaltliches
- 6.3. Evaluation
- 6.4. Fortbildung
1.VORWORT
Am 1. November 2001 feierte die Georg-Büchner-Schule ihr 175-jähriges Bestehen mit einem würdigen Festakt, dessen wichtigster Bestandteil der Vortrag von Prof. Dr. Peter Euler, TU Darmstadt war. Am Ende seiner Rede fasste Prof. Euler die Desiderata für die Schule der Zukunft folgendermaßen zusammen: "Sachen klären und Menschen stärken". Auf diesen grundlegenden Forderungen basiert auch das Schulprogramm der Georg-Büchner-Schule. Soziales und intellektuelles Verstehen und Lernen spiegelt sich in den Inhalten des Programms in den gewichtigen Teilen "Das Herz der Schule" und "Die Fächer" wider. Unterrichten ist unter anderem deshalb ein höchst komplizierter Vorgang, weil er fortlaufend die Verknüpfung von Herz und Verstand beim Lernenden und Lehrenden erfordert. Unterricht ist zur Erfolglosigkeit verurteilt, wenn er nicht Intellekt und Emotionen gleichermaßen verbindet. Unterrichten ist immer auch Bildung und Erziehung. Die Antworten auf die Frage, wie die Georg-Büchner-Schule diese Einheit im Zusammenwirken von Schülerinnen, Schülern, Eltern und Lehrkräften mit der Unterstützung vieler außerschulischer Partner verwirklichen will, machen den Inhalt des folgenden Schulprogramms aus.
Durch die Festlegung der Ziele und durch die Beschreibung der Wege, sie zu erreichen, ist eine Überprüfung und damit stetige Verbesserung des schulischen Handelns möglich geworden. Die zukünftige Arbeit in der Georg-Büchner-Schule wird geprägt sein durch den ständigen Bezug auf das vorgelegte Programm, an dessen Erstellung Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte mitgearbeitet haben und das für alle verpflichtende Wirkung hat. Gleichzeitig wird mit der Veröffentlichung der Prozess der Entwicklung fortgesetzt, der auch die 2 ½ Jahre der Entstehung des Programms geprägt hat.
Mit Hilfe des Schulprogramms ist es möglich, die Charakteristika der Georg-Büchner-Schule eindeutig zu identifizieren und sich darin wiederzuerkennen. Ebenso macht das Programm Unterschiede zu anderen Schulen deutlich; es grenzt ab, ohne zu trennen, und unterstützt damit das Gefühl, in der Schule unverwechselbare Gemeinsamkeiten zu haben, ein Teil einer erkennbaren besonderen Schulgemeinde zu sein, eben eine GBSlerin oder ein GBSler.
In einer positiv besetzten Gruppe integriert zu sein, hat besonders für Jugendliche eine nicht zu unterschätzende Bedeutung. Dass dies auch für Erwachsene gilt, zeigen die Begründungen, die jedes Jahr einige Eltern bei der Anmeldung ihrer Kinder für die Jahrgangsstufe 5 für die Wahl der GBS anführen: Neben Gründen wie z. B. dem bilingualen Angebot, dem Sportangebot, Geschwistern, die schon auf dieselbe Schule gehen, wird von einer Reihe von Eltern als Grund für die Wahl der Georg-Büchner-Schule "nur" angegeben, dass auch sie oder Verwandte schon Schülerin oder Schüler der Georg-Büchner-Schule waren. Auch diese Aussage, nämlich der Wunsch wieder dazuzugehören, bedeutet für uns Verpflichtung auf Qualität, auf vereinbarte Standards und auf deren Überprüfung, mithin auf die Evaluation des bisher Erreichten.
Die Veröffentlichung des Schulprogramms war ein Meilenstein auf dem Weg unserer Entwicklung. Wir können auf die bisher geleistete und im Schulprogramm dokumentierte Arbeit zurückschauen. Unsere Leitideen und die konkreten Planungen zu ihrer Verwirklichung werden in einer breiten Öffentlichkeit zur Diskussion gestellt. Wir haben damit zur Kritik, zur Reflexion und zur Veränderung im Sinne der Evaluation angeregt. Fünf Jahre nach der ersten Veröffentlichung des Schulprogramms ist festzustellen, das sich die GBS entscheidend weiterentwickelt hat. Die besonderen Schwerpunkte wurden ausgeschärft und neue kamen hinzu. Unverändert bleiben die Prozesshaftigkeit unseres Tuns und unser Bemühen, eine lernende Schule zu sein.
Anita Jakob-Michaelis, Schulleiterin Juni 2002/ Oktober 2007
2. ALLGEMEINE INFORMATIONEN
| Adresse | Georg-Büchner-Schule (GBS) Nieder-Ramstädter Str. 120 64285 Darmstadt Tel.: 06151 / 132560 o. 132581 Fax.: 06151 / 133598 e-mail: schulleitung@gbs-darmstadt.de homepage: www.gbs-darmstadt.de |
| Förderverein | Verein Georg-Büchner Schule Gründungsjahr: 1951 Mitglieder: ca. 350 |
| Verkehrsanbindung | Straßenbahnlinie 9 Haltestelle: Jahnstraße (Südosten von Darmstadt) |
| Schulleiterin | OStD´in Anita Jakob-Michaelis |
| stellvertretender Schulleiter | StD Jürgen Reeg |
| Anzahl der Schülerinnen / Schüler | ca. 1070 |
| Anzahl der Lehrkräfte | ca. 80 |
| Klassen / Kurse | Klassen: ca. 28 (5 - 11 ) vierzügig Tutorenkurse: ca. 12 ( 12 und 13 ) Neuzusammensetzung: jew. in den Jahrgangsstufen 5 und 10/11 Verstärkung bestimmter Fächer in Klasse 10/11 |
| Leistungskurse | Deutsch, Englisch, Französisch, Kunst, Geschichte Gemeinschaftskunde, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Sport |
| Fremdsprachen | Klasse 5: Englisch (fortgesetzte Fremdsprache) Französisch oder Latein als zweite Fremdsprache Klasse 6: Wahl des bilingualen Unterrichts Klasse 8/9:Französisch oder Latein (3. Fremdsprache als WPU) Klasse 10/11: Italienisch oder Spanisch (4.Fremdsprache) |
| Betriebspraktikum | Klasse 10 |
| Anzahl der Klassenräume | 28 |
| Anzahl der Fach- / Kursräume | 30 |
| Schulordnung | Fassung vom Februar 2002 mit Ergänzungen aus dem Schuljahr 2007/2008 |
| außerschulische Nutzung des Gebäudes | Volkshochschule Sportvereine Kammersinfonieorchester Darmstadt e. V Bessunger Kammerchor. |
| Gesamtfläche | Schulgelände: ca. 39.000 m2 Schulgebäude: ca. 6500 m2 |
Das heutige Gebäude der Georg-Büchner-Schule (GBS) wurde als einer der fünf "Darmstädter Meisterbauten" von dem Architekten Hans Schwippert für ca. 900 Kinder und Jugendliche konzipiert und 1960 erstmals bezogen. Die meisten Klassenräume grenzen an bepflanzte Innenhöfe.
Die Schule verfügt über ein großzügiges, landschaftlich reizvolles Umfeld. In direkter Nachbarschaft liegen die Lichtwiese, das Hochschulstadion mit Freibad, das unmittelbar angrenzende Gebiet der Technischen Universität (TUD) mit Mensa, der Kindergarten und Hort Die Nachtweide und die Elly-Heuss-Knapp-Schule (Grundschule).
Durch die gute Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln besuchen auch Kinder aus dem Landkreis Darmstadt die GBS. Unter anderem kommen sie aus Mühltal, Ober-Ramstadt, Reinheim, Roßdorf, Griesheim, Weiterstadt und dem vorderen Odenwald.
3. Das Herz der Schule
Im vorliegenden Schulprogramm versucht die Schulgemeinde der Georg-Büchner-Schule Darmstadt auf der Grundlage des im Hessischen Bildungsgesetzes verankerten Bildungsauftrages sowohl ihre Besonderheiten zu definieren als auch ihren Alltag zu beschreiben; diese beiden Faktoren bilden zusammen die Schulwirklichkeit. Sie steht im Spannungsfeld zwischen Bewahrung und Wandel im Rahmen einer sich verändernden Gesellschaft. Die Beschreibung der Schulwirklichkeit sowie die gemeinsame Formulierung allgemeiner und pädagogischer Ziele soll zu einer Stärkung der Identifikation von Schüler-, Lehrer- und Elternschaft mit der Schule beitragen und die Zusammenarbeit fördern. Es soll ein Weg entwickelt werden, der dieser Schule dazu verhilft, Wunsch und Wirklichkeit aufeinander abzustimmen. Dies geschieht auf der Grundlage von vier wesentlichen Punkten, die vom Kollegium erarbeitet worden sind:
Werte
Kommunikation und Transparenz
Pädagogik
Raum und Ort
Das Schulprogramm ist ein Bestandteil der Schulentwicklung und damit ein Prozess, der immer wieder auf Überprüfung und Reflexion der Ziele angelegt ist.
Werte
"Wir wollen eine Schule sein, in der wir uns gegenseitig als Person und in unserer Arbeit wertschätzen"
Die Aufgabe der Schule muss es sein, Schülerinnen und Schülern bei ihrem Selbstfindungsprozess zu helfen. Sie müssen sich der eigenen Fähigkeiten bewusst werden. Sie müssen aber auch lernen, mit Problemen fertig zu werden, die ihre Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, z.B. in körperlicher, seelischer und intellektueller Hinsicht. Individuelle Fähigkeiten müssen im Rahmen der Möglichkeiten unserer Schule gefördert werden. Wir unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern, indem wir zur Selbstständigkeit erziehen, Selbstwertgefühl stärken und zu Eigeninitiative ermuntern. Um den Herausforderungen einer pluralistischen Gesellschaft gewachsen zu sein, wird heute mehr denn je eine engagierte Auseinandersetzung mit dem "Fremden" nötig sein. Mit Schulfesten, multikulturellen Veranstaltungen, Sammlungen für Menschen in Not, Patenschaften, Besuchen von Ausstellungen fremder Kulturen, Vorträgen von Betroffenen,... haben wir bereits in der Vergangenheit an unserer Schule Engagement und Weltoffenheit gezeigt. In dieser Tradition wollen wir uns auch zukünftigen Herausforderungen stellen.
Eine offene Auseinandersetzung mit Werten und Leistungen anderer Kulturen muss als ein lebenslanger Prozess erkannt werden. In diesem Sinne bedeutet Toleranz, sich selbstbewusst und kritisch dem Andersdenkenden und Andershandelnden zu öffnen. So wird Humanität ermöglicht und die Voraussetzung für ein friedliches Zusammensein geschaffen.
Wir wollen eine Schule sein, in der Ziele klar und Prozesse transparent sind.
Wir verfolgen das Ziel, dass alle Beteiligten mit möglichst geringen Reibungsverlusten und größtmöglicher gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung zusammenarbeiten. Maßstab unseres Handelns muss dabei - unterhalb der gesetzlichen Ebene - das sein, was wir als den besonderen Charakter unserer Schule verstehen.
Indem wir das Schulgesetz befolgen, wollen wir es mit Leben erfüllen und unseren Gestaltungsspielraum nutzen. Wir wünschen uns, dass individuelle Überzeugungen und Engagement in Kollegium und Schulleitung das Schulleben nach innen und außen erkennbar prägen.
Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche
Gelingende Kommunikation und hohe Transparenz heißt für uns auch, dass Zuständigkeiten von Einzelpersonen und Gremien in Übereinstimmung mit Schulgesetz und Lehrplänen eindeutig festgelegt und eventuelle Änderungen (z.B. gesetzlicher Bestimmungen) umgehend berücksichtigt und allen Beteiligten zur Kenntnis gebracht werden.
Prinzipiell sollten die Informationswege zwischen den einzelnen Verantwortlichen und Verantwortungsbereichen offen gestaltet werden. Dabei helfen z.B. verstärkte gegenseitige Absprachen und ein Automatisieren des Informationsflusses zwischen den Gremien. Dort sollte bei allen Teilnehmern Klarheit herrschen sowohl über eigene Aufgaben und Befugnisse als auch über das Zusammenwirken mit anderen Gremien.
Arbeitsgruppen, in denen Eltern mitwirken, sollten neue Mitglieder mit allen nötigen Informationen versorgen und sie bei der Einarbeitung (Formalien, Zuständigkeiten, Interna...) unterstützen. Zwar sind die Entscheidungswege zwischen den einzelnen Gremien gesetzlich festgelegt und sollten daher ohnehin nachvollziehbar sein. Nichts spricht aber gegen eine bessere gegenseitige Information und Abstimmung (z.B. über Tagesordnungen, inhaltliche Prioritäten etc.). So getroffene Entscheidungen können dann von allen Beteiligten und Betroffenen leichter akzeptiert werden.
Transparenz ist also nicht zu verwechseln mit der Einschränkung von Kompetenzen, im Gegenteil: Die jeweiligen Kompetenzen werden deutlicher sichtbar und die Entscheidungsträger entlastet, weil sie im Gesamtgefüge abgesichert sind. Transparenz schafft Vertrauen.
Zur Verbesserung der Situation an der GBS im Allgemeinen - auch angesichts der prekären Mangellage in vielen Bereichen - sollten die in der Schulgemeinde vorhandenen Ressourcen besser erschlossen und genutzt werden. So könnten anfallende Sonderaufgaben allen potentiell Interessierten zur Kenntnis gebracht werden, damit der Kreis von Einsatzbereiten möglich groß ist. Sachverstand und Neigung werden angemessen berücksichtigt.
Persönliches Miteinander
Wir wollen in einer Art und Weise miteinander umgehen, die von Respekt vor dem Gegenüber, von Offenheit und Toleranz geprägt ist. Wir wollen Verantwortung übernehmen und Eigenständigkeit im Rahmen unserer demokratischen Grundüberzeugungen fördern. Wir setzen auf Lernfähigkeit und Veränderungsbereitschaft bei allen Beteiligten.
Die Auseinandersetzung mit Konflikten hat daher Vorrang vor dem gewöhnlichen Gang der Dinge. Aufkommende Konflikte wollen wir so schnell und so kreativ wie möglich lösen. Nicht immer muss es dafür eigens formalisierte Verfahren geben; alle sind aufgerufen, sich individuell zu engagieren.
Wir möchten Anregungen für Veränderungen als Chance würdigen und nutzen. Bisher gibt es manchmal Schwierigkeiten mit Neuerungen: Veränderungen von oben sind häufig schwer umzusetzen, Veränderungen von unten finden oft ihren Weg nicht. Daher suchen wir nach einer Möglichkeit, Initiativen bekannt zu machen und offen zu diskutieren.
Fachliche und pädagogische Grundsätze
"Wir wollen eine Schule sein, in der junge Menschen ihren Weg finden."
Dies geschieht, indem sie lernen, selbstständig zu denken und zu handeln und ihre unterschiedlichen Fähig-keiten und Interessen zu erkennen und zu entwickeln.
Die Lehrerinnen und Lehrer begleiten und unterstützen diesen Prozess durch ihre fachliche und päda-gogische Kompetenz. Die Unterrichtsarbeit als Kern der schulischen Aufgaben steht dabei im Zentrum.
Ziele und Inhalte dieser Arbeit sind in den Lehrplänen festgelegt. Besondere Schwerpunkte werden in den Fachgruppen erarbeitet.
In Anbetracht der sich ändernden Schulwirklichkeit (starke Individualisierung, unterschiedliche kulturelle Hintergründe...) erhält die Vorbildfunktion der Lehrerinnen und Lehrer eine noch stärkere Bedeutung: Verbindlichkeit, Konsequenz und Kontinuität unseres Handelns orientieren sich an in der Schulgemeinde entwickelten gemeinsamen Maßstäben.
Die Schule muss immer stärker auf die Veränderungen im gesellschaftlichen Umfeld der Schüler reagieren: der Druck auf Schüler erhöht sich, die Öffentlichkeit reagiert aufgeregt auf die Pisa - Studie. Die Schule wird nur noch als Anbieterin fakultativer Dienstleistungen gesehen. Entsprechend sinkt die Bereitschaft zur regelmäßigen Anwesenheit. Hier sollten auch die Möglichkeiten positiver Sanktionen genutzt werden: Wir wollen eine Kultur der Wertschätzung und der Würdigung pflegen- innerhalb und außerhalb des Unterrichts.
Gerade wegen der immer angespannteren Personalsituation legen wir Wert auf eine angemessene Qualitätssicherung unserer Arbeit: Unsere Schule fördert und unterstützt deshalb in besonderem Maße Lehrerinnen und Lehrer, die an Fortbildungen teilnehmen wollen, und vertritt dies in der Schulgemeinde, aber auch in andere Richtungen hin offensiv.
Raum und Ort
"Wir wollen eine Schule sein, in die wir gerne gehen." Bedingt durch die Lage und bauliche Struktur bietet das Schulgebäude der GBS eine Vielzahl von Möglich-keiten, Chancen und Perspektiven.
Situationsbeschreibung:
- ruhige Lage außerhalb der Wohnbebauung
- gute Verkehrsanbindung
- 1960 als einer der fünf Darmstädter Meisterbauten entstanden
- durch Grün- und Sportflächen eingegrenzt, die als Erholungs- und Gestaltungsraum und als Lernort genutzt werden können (z.B. Lichtwiese, Hochschulstadion, Sportplatz, Mensa)
- voneinander abgegrenzte funktionale Räume (z.B. Naturwissenschaften, Schülercafé, Bibliothek)
- Die meisten Räume liegen auf einer Ebene, sind weitläufig und nutzbar zur Präsentation von Ergebnissen und Leistungen sowie zur Kommunikation untereinander
- Innenhöfe und Umfeld schaffen eine Verbindung von Schulraum und Natur
Diese Situation bietet Chancen:
- Bereitstellung schülerfreundlicher Räume
- Bewusstmachung der Qualität des Ortes und seiner Nutzung - mit dem Ziel einer stärkeren Identifikation
- Stärkung des Verantwortungsgefühls in Bezug auf Räume und deren Umgebung
- Pflege d. Lern- u. Arbeitsumfelds durch Lehrer u. Schüler (z.B. Innenräume, Kräutergarten, Biotop)
- Förderung von künstlerischen, sprachlichen, musikalischen und sportlichen Aktivitäten
- Entwicklung eines Wir-Gefühls an der Schule durch gezielte Maßnahmen (z.B. kulturelle Veranstaltungen, Präsentationen, Wettbewerbe)
- Raum und Zeit für die Verarbeitung außerschulischer Reize durch Stundenplangestaltung (z.B. Klassen 5/6 montags 1.Stunde Klassenleiterstunde, Entspannungsübungen)
Perspektiven:
Fortführung der außergewöhnlichen Aufführungstraditionen
4. BESONDERE ANGEBOTE
4.1. Übersicht
Dieser einleitende Teil soll es Interessierten ermöglichen, die Besonderheiten und Schwerpunkte der GBS schnell zu erkennen. Für weiter gehende Informationen verweisen wir auf die anschließenden Unterpunkte in diesem Kapitel 4 bzw. auf die Beiträge der einzelnen Fächer in Kapitel 5.
- Sprachlich-musikalisch-künstlerisches Aufgabenfeld
Einer der Schwerpunkte der GBS ist der im Schuljahr 95/96 eingerichtete bilinguale Zug / Englisch. Das bedeutet, dass in bestimmten Fächern ein großer Teil der Unterrichtsinhalte in englischer Sprache vermittelt wird. Der bilinguale Sachfachunterricht setzt dann für geeignete und interessierte Schüler mit dem bilingualen Zug ab Klasse 6 ein und führt bis zum Abitur (Abiturprüfung im Sachfach in englischer Sprache). Durch diesen Abschluss ist eine Studienzulassung in GB und USA möglich. - Naturwissenschaftliches Aufgabenfeld
Im Bereich der Naturwissenschaften wurde mit Beginn des Schuljahres 2002/2003 für Schüler der Jahrgangsstufe 6 eine Arbeitsgemeinschaft (AG) "Naturphänomene" eingeführt. Unter dem Motto "Kinder entdecken" sollen Alltagserscheinungen aus Natur und Technik überwiegend in selbstständigen Experimenten sowohl in der Schule als auch zu Hause bearbeitet werden. Die aktive Teilnahme an dieser AG soll zur Motivation für die Teilnahme am verstärkten Unterrichtsangebot im Rahmen des naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeldes innerhalb der Jahrgangsstufen 6 - 10 dienen. - Aufgabenfeld Sport
Seit vielen Jahren ist die GBS die federführende Schule des Schulsportzentrums der Stadt Darmstadt. Sie hat für die Verwirklichung des Landesprogramms "Talentsuche-Talentförderung" zentrale Koordinationsfunktion. Als Partnerschule des Leistungssports ist für die Schüler der Oberstufe Sport als Leistungsfach wählbar. Die GBS nimmt seit vielen Jahren erfolgreich an den schulsportlichen Wettkämpfen "Jugend trainiert für Olympia" teil. Die Fachschaft Sport möchte auf der Grundlage des Landesprogramms "Talentsuche-Talentförderung" v.a. für Leistungssport treibende Schüler mit der Einrichtung von Sportklassen in den Jahrgangsstufen 5-9/10 ein pädagogisches Unterstützungssystem anbieten. Seit 1998 gibt es das Projekt "Fußball in der Schule". Dieses Projekt läuft in Verbindung mit dem Kultusministerium, dem Hessischen Fußballverband und dem Deutschen Fußballbund. Seit 2005 ist Schwimmen ein weiterer sportlicher Schwerpunkt. Der dafür eingestellte Lehrer-Trainer arbeitet in enger Absprache mit dem Hessischen Schwimmverband. - Austausche
Die Austausch- und Erkundungsfahrten in der Mittel- und Oberstufe sind seit langem ein wichtiger Aspekt im Schulleben und in der Unterrichtspraxis. Zur Zeit sind dies Fahrten nach England (Aylsham in Norfolk), Frankreich (Chamonix), Ungarn (Gyönk), Italien (Turin) und in der Jahrgangsstufe 11/12 ein Austausch mit USA (Boone, NC). Hinzu kommen allgemeine Klassenfahrten der Jahrgangsstufen 5/6 (Hessen), 8 (Wintersport), 10 (Berlin) und 13 (Studienfahrt). Seit Februar 02 arbeitet eine Gruppe von Lehrern und Schülern an der Entwicklung einer Partnerschaft zu einer Schule in Savalou im westafrikanischen Benin. - Betriebspraktikum in England
In der Woche vor den Sommerferien findet ein Betriebspraktikum für bis zu 6 Interessierte der Jgst.11 statt, das von einer GBS-Lehrkraft begleitet und betreut wird. - Arbeitsgemeinschaften
Die Palette der AGs an der GBS ist vielfältig: Neben sportlichen (u.a. Bewegungskünste) und musikalischen Angeboten (u.a. Chor, Orchester, Musikalischer Spielkreis) bestehen seit vielen Jahren verschiedene AGs im Bereich Theater (z.T. in Verbindung mit Wahlpflichtunterricht und mit regelmäßiger Aufführungspraxis). Die seit 1983 (!!) bestehende Naturschutz-AG betreut neben den zahlreichen Innenhöfen (mit jeweils charakteristischen Biotopen) auch große Freiflächen auf dem Gelände der GBS . Ihre Arbeit wurde bereits mehrfach mit verschiedenen Umweltpreisen ausgezeichnet. Das seit ca.10 Jahren bestehende Schülercafè wird seit 1996 als lehrerbetreute AG von Schülern der 12.Jgst. betrieben. - Bestehendes
Für den Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium haben wir ein Konzept erarbeitet, das es den neuen Schülern erleichtern soll, sich auf die anfangs ungewohnte Situation einzustellen. Dazu zählen neben regelmäßiger frühzeitiger Zusammenarbeit mit den abgebenden Grundschulen (Informationsveranstaltungen, inhaltliche Koordination) und z.B. Tagen der offenen Tür im Februar jeden Jahres auch pädagogische Konzepte in der Jahrgangsstufe 5 (u.a. verstärkter Klassenleiter-Unterricht, Vergleichsarbeiten, Überprüfung Lese-Rechtschreib-Schwäche).
Seit 2002 haben die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe zwei Mal wöchentlich gegen einen geringen Unkostenbeitrag die Möglichkeit, in kleinen Gruppen von Schülern der Oberstufe bei den Hausaufgaben betreut zu werden.
Vorbeugung, Aufklärung und Festigung sind wichtige Schritte im Bereich der Suchtprävention , die nur durch gemeinsame Anstrengung von Lehrern, Eltern und Schülern geleistet werden kann. Diese bereits bestehenden Bemühungen sollen in Zukunft von der Arbeit mit den Einstiegsklassen in immer höhere Klassenstufen ausgeweitet werden, um die Akzeptanz und Unterstützung für die verschiedensten Projekte kontinuierlich zu verbreitern.
- Geplantes
Im Rahmen der Öffnung der Schule nach außen bestehen Kontakte zur Hochschule und zu Wirtschaftsunternehmen (z.B. zur Fa. Röhm und zur Fa. Merck), die verstärkt genutzt werden sollen.
Die Schülerzeitung der GBS erscheint in unregelmäßigen Abständen, da es kein festes Redaktionsteam gibt. Jede einzelne Ausgabe wird von Schülern gestaltet, die sich in Eigeninitiative zu einer Arbeitsgruppe zusammenschließen. Im Rahmen des WPU (Wahlpflichtunterricht) 9/10 entsteht jedes Jahr ein Schülerjahrbuch.
4. 2. Unterrichtlicher Bereich
Der bilinguale Zug / Englisch
m Schuljahr 95/96 wurde an der Georg-Büchner-Schule ein bilingualer Zug eingerichtet. Bilingual bedeutet, dass in bestimmten Fächern ein großer Teil der Unterrichtsinhalte in englischer Sprache vermittelt wird. Zur Vorbereitung darauf sowie auch zur allgemeinen Förderung der Sprechfähigkeit aller Schülerinnen und Schüler wird in der Klasse 6 ein um 1 Wochenstunde erweiterter Englischunterricht mit speziellen Inhalten erteilt. Der bilinguale Sachfachunterricht setzt mit dem bilingualen Zug ab Klasse 6 in den gesellschaftswissenschaftlichen Fächern ein. Diese Fächer werden jeweils um eine Stunde verstärkt unterrichtet. Hierbei handelt es sich um folgende Fächer:
| G8 | G9 | |
|---|---|---|
| In der Jahrgangsstufe 6 | Erdkunde/Geschichte | |
| Jahrgangsstufe 7 | Geschichte | Erdkunde |
| Jahrgangsstufe 8 | Erdkunde | Geschichte |
| Jahrgangsstufe 9 | PW | Erdkunde |
| Jahrgangsstufe 10 | Geschichte | PW |
| Jahrgangsstufe 11 | Geschichte/ evtl. PW | Geschichte |
| Jahrgangsstufe 12 | Geschichte/ evtl. PW | Geschichte |
| Jahrgangsstufe 13 | Geschichte |
Der Unterricht wird in Abstimmung mit den gültigen Rahmenplänen unterrichtet; die Schülerinnen und Schüler werden mit entsprechenden englischsprachigen Lehrbüchern und Zusatzmaterialien versorgt.
Der Besuch des bilingualen Unterrichts wird in dem jeweiligen Zeugnis vermerkt. Nach Durchlauf der Oberstufe (in 12 und 13 bzw. 11 und 12 Belegung eines bilingualen Sachfaches sowie eines Englisch-Leistungskurses) wird die Teilnahme am bilingualen Zug zertifiziert. Dies ermöglicht eine Studienzulassung in GB und USA. Die mündliche oder schriftliche Abiturprüfung kann im bilingualen Sachfach auf Englisch abgelegt werden. Diese besondere Leistung wird im Abiturzeugnis vermerkt.
Angebot im Fachbereich III: Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik
| Klasse 5 | Computereinführungskurs | Nachmittagsprogramm externer Lehrer; evtl. Student |
| Klasse 6 | Naturphänomene Unter dem Motto " Kinder entdecken " sollen Alltagserscheinungen aus Natur und Technik überwiegend in selbstständigen Experimenten, sowohl in der Schule als auch zu Hause, bearbeitet werden. Die aktive Teilnahme an dieser AG soll zur Motivation für die Teilnahme an einem geplanten verstärkten Unterrichtsangebot im Rahmen des naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeldes, voraussichtlich innerhalb der Jahrgangsstufen 7 - 11, dienen. | Nachmittagsprogramm Lehrer der Schule |
| Klasse 7 | je 1 Halbjahr erhalten die Schüler in Biologie bzw. Chemie Experimentalunterricht in geteilten Gruppen. Die Klasse hat in dem betreffenden Fach jeweils eine Theoriestunde gemeinsam und alle 14 Tage eine Doppelstunde Experimentalunterricht mit der halben Klasse. Die Schüler haben im Schnitt zwei Stunden Biologie bzw. Chemie pro Woche, es werden aber drei Lehrerstunden benötigt. In den Jahrgangsstufen 7/8 wird eine Mathematik AG für besonders Interessierte durchgeführt. | Normaler Unterricht Lehrer der Schule |
| Klasse 8 | Wahlpflichtunterricht in Naturwissenschaften | Normaler Unterricht |
| Klasse 9 | Zusatzangebot von 1 Stunde in Physik für interessierte Schüler. Hier soll der Schwerpunkt auf dem experimentellen Arbeiten liegen. | Normaler Unterricht Lehrer der Schule |
| Klasse 5 - 10 | Naturschutz AG Verstärkung in Physik für bes. Interessierte | Lehrer der Schule |
Die Teilnahme an den oben genannten Aktivitäten wird jeweils beim Versetzungszeugnis mit einem Zertifikat bescheinigt. In Klasse 10 werden die Klassen neu zusammen gesetzt. Es wird voraussichtlich eine Klasse mit Schwerpunkt Physik, eine mit Schwerpunkt Biologie, eine mit Schwerpunkt Chemie und eine mit Schwerpunkt Französisch geben. Das bedeutet, dass die Schüler jeweils eine zusätzliche Stunde in dem gewählten Schwerpunkt haben. Alle Klassen erhalten darüber hinaus eine zusätzliche Stunde in Mathematik. Wer durchgehend von Klasse 5 bis Klasse 10 an dem zusätzlichen Angebot aus dem Fachbereich III teilgenommen, als Wahlpflichtfach eine Naturwissenschaft gewählt und in Klasse 10 ebenfalls einen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt gewählt hat, erhält zusätzlich ein Zertifikat über eine besondere Qualifikation in den Naturwissenschaften. Im Fach Informatik gibt es neben der Internet-AG schon seit mehreren Jahren einen Informatik-Grundkurs in der Oberstufe. Der Fachbereich Chemie erhält durch die Bildungspartnerschaften mit der Firma Röhm-Degussa-Evonik und der Firma Merck vielfältige Unterstützung. Diese besteht einerseits in Spenden von Geräten, Chemikalien u. ä.. Darüber hinaus wirken die Partnerschaften auch inhaltlich in den naturwissenschaftlichen Unterricht hinein durch Exkursionen, Praktika sowie Fachvorträge von Chemikern und Ingenieuren aus der Praxis, die teilweise auf Englisch vorgetragen werden.
Schulsportzentrum
Die Georg-Büchner-Schule ist die federführende Schule des Schulsportzentrums der Stadt Darmstadt. Sie hat für die Verwirklichung des Landesprogramms "Talentsuche - Talentförderung" zentrale Koordinationsfunktion. Durch ihr besonderes Sportprofil zeichnen sich die federführenden Schulen der Schulsportzentren als Partnerschulen des Leistungssports aus. Für die Schüler der Oberstufe ist Sport als Leistungsfach an der GBS wählbar. Die enge Nachbarschaft zu den Sportanlagen der TU Darmstadt, eine hervorragende Hallensituation (eine Dreifelderhalle, einen Kraftraum und eine Gymnastikhalle) sowie die guten personellen und materiellen Voraussetzungen prädestinieren die GBS für die Federführung im Schulsportzentrum. Eine positive Einstellung gegenüber dem Sport und ein grundsätzlich sportfreundliches Schulklima ermöglichen eine erfolgreiche Arbeit. Über den obligatorischen Sportunterricht hinaus gibt es Sportangebote, die der GBS ihr schulsportliches Profil geben. Im Rahmen des Landesprogramms "Talentsuche-Talentförderung" wurden Talentaufbau- und Talentfördergruppen eingerichtet, deren Koordination dem Koordinator des Schulsportzentrums der Stadt Darmstadt obliegt. Seit 1998/2005 gibt es die Projekte "Fußball" bzw. "Schwimmen in der Schule". Diese Projekte beruhen auf der Kooperation des Hessischen Kultusministeriums mit dem Hessischen Fußballverband und dem Deutschen Fußballbund bzw. dem Hessischen Schwimmverband. Die Betreuung der talentierten Fußballer/innen bzw. der Schwimmer/innen erfolgt durch qualifizierte Lehrer und ermöglicht eine allgemeine, sportartübergreifende Grundausbildung, die nach modernen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen einen optimalen kindgemäßen und somit pädagogisch verantwortungsvollen Einstieg in einen langfristigen Trainingsprozess darstellt. Die GBS zeichnet sich seit vielen Jahren durch eine erfolgreiche Teilnahme an den schulsportlichen Wettkämpfen "Jugend trainiert für Olympia" aus. Hervorzuheben sind hier insbesondere die Ergebnisse bei den Bundesentscheiden im Volleyball, Tennis, Basketball und Badminton.
Sportklasse
Auf der Grundlage des Landesprogramms "Talentsuche-Talentförderung" sind die federführenden Schulen der Schulsportzentren in Hessen und damit auch die Georg-Büchner-Schule - für die spezifische schulische Betreuung der Schüler zuständig, die sich neben ihrer schulischen Ausbildung im leistungssportlichen Training befinden. Seit Beginn des Schuljahres 2004/5 wird an der GBS eine der 4 Parallelklassen in der Jgst.5 als Sportklasse geführt. In diese Sportklasse können Schüler/innen aufgenommen werden, die besonders intensiv und regelmäßig Sport betreiben und aufgrund starker Belastungen durch den Sport in der Schule eine besondere Förderung erhalten sollen. Die Kinder, die in eine solche Sportklasse aufgenommen werden, sollen folgende Voraussetzungen mitbringen:
- gymnasiale Eignung
- befürwortendes Gutachten der Grundschule
- mindestens gute Leistungen im Sport
- den Nachweis der Schwimmfähigkeit
- mindestens in einer Sportart Leistungssport betreiben
- regelmäßig an Trainingseinheiten eines Vereins teilnehmen
- in den Wettkampfbetrieb eingebunden sein
- befürwortendes Gutachten des Vereins
- möglicherweise in Talentaufbaugruppen gefördert werden
- möglicherweise Förderung durch einen Sportverband erfahren (befürwortendes Gutachten)
- sich möglicherweise durch besondere Leistungen auszeichnen
Das Besondere an der Sportklasse besteht darin, dass in der Regel die Klassenlehrkraft auch die Sportlehrkraft ist. Alle Lehrkräfte, die in den Sportklassen unterrichten, stellen sich auf die Belange der Leistungssport betreibenden SchülerInnen ein. D.h. es wird Rücksicht genommen auf Termine der Wettkämpfe, Lehrgänge etc. Darüber hinaus werden Möglichkeiten der Kompensation u.a. im Rahmen des Nachmittagsangebotes der GBS angeboten. Die Sportklasse bleibt von Klasse 5-9 (bzw.) 10 als Einheit bestehen. Dabei ist die Wahl der 2.Fremdsprache Latein oder Französisch gewährleistet. Die Unterrichtsinhalte und Lernziele entsprechen in allen Fächern den üblichen Lehrplänen und Vorgaben durch das Hessische Kultusministerium
Austausch-, Klassen- und Studienfahrten
Neben der Unterrichtsarbeit bietet die Schule verschiedene andere Aktivitäten im Bereich von Fahrten an. Es findet z. B. eine Anzahl von Austausch- und Erkundungsfahrten in der Mittel- und Oberstufe statt. Zur Zeit sind dies
- in der Jahrgangsstufe 8 Austausch mit England (Aylsham in Norfolk),
- in der Jahrgangsstufe 9 Austausch mit Frankreich (Chamonix),
- in den Jahrgangsstufen 10 / 11 Austausch mit Ungarn (Gyönk),
- in der Jahrgangsstufe 11 Austausch mit Italien (Turin),
- in der Jahrgangsstufe 12 / (13) Austausch mit USA (Boone, Ohio),
- in der Jahrgangsstufe 12 / 13 Projekt "Archivarbeit in einem polnischen KZ" (in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk)
- in der Jahrgangsstufe 12 Tagesfahrt nach Verdun
- in der Jahrgangsstufe 13 Tagesfahrt in Deutsche Historische Museum nach Bonn
Hinzu kommen als allgemeine Klassenfahrten der gesamten Klassen:
- in der Jahrgangsstufe 5/6 eine Klassenfahrt innerhalb Hessens,
- in der Jahrgangsstufe 8 eine Klassenfahrt mit wintersportlichem Schwerpunkt,
- in der Jahrgangsstufe 10 eine Klassenfahrt nach Berlin,
- In der Jahrgangsstufe 13 eine Studienfahrt der Tutorenkurse.
Partnerschaft CEG Savalou
Die Gesamtkonferenz beschließt am 7.Februar 2002 eine Schulpartnerschaft mit dem Collége d'Enseignement Général (CEG) in Savalou/Benin (Westafrika) anzustreben. Die Schulkonferenz stimmt diesem Antrag am 29.02.02. zu. Eine Arbeitsgruppe aus Lehrern und Schülern bildet sich im April 2002, um die Umsetzung der Beschlüsse zu gewährleisten. Die Schülerverwaltung beschließt, die Einnahmen aus den Projekttagen im Juni 2002 (Motto: "Dritte Welt") unserer Partnerschule zuzuführen. Weiterhin werden von vielen wohltätigen Sammlungen anlässlich besonderer Aktivitäten jeweils namhafte Beträge nach Savalou gespendet.
4.3 Arbeitsgemeinschaften (AG)
im sportlichen Bereich
Bewegungskünste-AG
Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen treffen sich, im Anschluss an ihren "normalen" Unterricht, regelmäßig einmal wöchentlich in der Turnhalle, um mit Tüchern, Bällen, Ringen oder Keulen zu jonglieren, akrobatisches Seilspringen zu erlernen, immer neue Tricks mit Diabolo oder Devilstick einzuüben, Einrad zu fahren oder gar auf dem Einrad Hockey oder Basketball zu spielen.
Mittendrin der Leiter der Gruppe, der die Mutigen motiviert, sich in Zauberei, Clownerie, Pantomime oder in Bewegungstheater zu versuchen.
Da zirzensische "Bewegungskünste" dieser Art immer auch vorgeführt werden wollen, sind die Mitglieder der Gruppe in den letzten Jahren zu einer gerngesehenen Attraktion bei (Schul-) Festen aller Art geworden - in und inzwischen auch außerhalb der Georg-Büchner-Schule.
im musischen Bereich
Theater-AG
"Theaterspielen hat eine lange Tradition an der Georg-Büchner-Schule. Bereits in den 60er Jahren wurde unter dem damaligen Leiter der Theatergruppe, Herrn Dr. Karenberg, erfolgreich Theater gespielt. Seit der Wiedergründung der Theatergruppe 1975 wird an der Schule wieder Theater gespielt.
Von Anfang an gehörten der Gruppe - wie schon unter Karenberg - Schüler der Oberstufe, aber auch ehemalige Schüler an. Unterschiedlichste Produktionen kamen zur Aufführung. Einerseits wurde auf bekannte Dramenliteratur zurückgegriffen (Schiller "Kabale und Liebe", Frisch "Don Juan oder die Liebe zur Geometrie", Osborn "Blick zurück im Zorn" u.a. ), andererseits kamen aber auch unbekanntere Stücke bzw. Autoren zur Aufführung (Anouilh "Romeo und Jeanette", Meier "Jonas und der Nerz" u.a.).
In der Regel dauert es ein bis zwei Jahre, bis ein Stück aufführungsreif ist. Unter anderem wurde Anouilhs Stück "Antigone" aufgeführt, welches im März 98 an der GBS zu sehen war. Sehr erfolgreich waren auch eine Georg-Büchner-Revue und z. B. die Stücke "Peterchens Mondfahrt", "Alles Schiller oder was?" (Teilnahme am Wettbewerb des ZDF) und "Besuch der alten Dame".
Musik an der GBS
Das Musikleben der GBS wird getragen von den Musik-AGs, dem Nachmittagsangebot und nicht zuletzt von Projekten aus einzelnen Klassen oder Musikkursen.
Musik-AGs sind z.Zt. der Instrumentalkreis (Herr Pietsch), der Unterstufenchor (Frau Kempken), die Tanz-AG (Herr Steffen) und der Oberstufenchor (FrauHasse/Herr Eckhardt ).
Ein wichtiger Schwerpunkt ist der in kleinen Gruppen stattfindende Instrumentalunterricht im Nachmittagsangebot. Interessierte Schüler/innen können hier wählen zwischen Klarinette (Frau Gabriely), Saxophon (Frau Olsowsky), Querflöte/Trompete (Herr Fischer) und Ukulele (Herr Pietsch).
Unbedingt dazu gehört auch die Schulband, die bei den Schulkonzerten und Projektwochen einen nachdrücklichen Eindruck hinterlassen hat.
Weitere Höhepunkte im Schuljahr sind das Weihnachts- und das Maikonzert sowie die regelmäßigen Aufführungen von selbst gestalteten Musicals in Zusammenarbeit der Musik-AGs mit der Fachschaft Deutsch.
im naturwissenschaftlichen Bereich
Naturschutz-AG
Die Arbeitsgemeinschaft, offen für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, existiert seit 1983 (!!).
Ziel der AG ist es, von aktuellen Problemen unserer Umwelt ausgehend, das Natur- und Umweltschutzdenken zu fördern und die Verantwortung gegenüber der Natur bewusst zu machen.
Die Projekte der AG umfassen vor allem den Aufbau und die Betreuung von Lebensräumen (s.u.). So können die Schülerinnen und Schüler selbsttätig und forschend ökologische Zusammenhänge erkennen.
Auf dem Schulgelände sind bisher folgende Lebensräume gestaltet worden:
- Freilandbiotop (über 2000 qm) mit Teich, Obstbaumwiese, Vogelschutzhecke, Stein- und Gehölzhaufen
- Feuchtbiotop
- Trockenbiotop
- Kräutergarten
- 1991: Sieger im Umweltpreis der Stadt Darmstadt, Projekt "Freilandbiotop"
- 1993: Sieger im Umweltpreis der Stadt Darmstadt, Projekt "Kräutergarten"
- 1998: 2.Platz im Umweltpreis der Stadt Darmstadt, Projekt "Nisthilfen für solitäre Hautflügler"
im allgemein schulischen Bereich
Schülercafè-AG
Seit etwa 10 Jahren besteht an der GBS ein Schülercafè. Ursprünglich kam das Projekt auf Initiative der SV zustande. Um die Kontinuität der Arbeit zu sichern, wird das Schülercafè seit 1996 als AG für Schüler der Jgst. 12 ausgeschrieben und von einem Lehrer betreut. Zur Zeit ist das Cafè zwar ganztägig geöffnet, der Verkauf von Backwaren erfolgt jedoch nur in den Pausen. Eine bessere Versorgung der Schüler ist wünschenswert. Für das Angebot einer warmen Mittagsmahlzeit bemüht sich die Schule in Zusammenarbeit mit der Stadt Darmstadt im Rahmen des Projekts "Familien freundliche Schule" um den Ausbau einer Ersatzcafeteria, bis die gewünschte und dringend erforderliche Mensa auf dem Schulhof gebaut wird.
4.4 Sonstiges
Übergang von der Grundschule aufs Gymnasium (Klasse 4 nach 5)
Zusammenarbeit mit den Grundschulen
a) Zusammenarbeit mit den Grundschulen, von denen die GBS in der Regel Schülerinnen und Schüler aufnimmt: Elly-Heuss-Knapp-Schule, Bessunger Schule Darmstadt Traisaer Schule; Schule am Pfaffenberg Mühltal Eiche Grundschule; H.-Gustav-Röhr-Schule Ober-Ramstadt Modautalschule Modautal Gemeinsame Informationsveranstaltungen, Hospitationen, Schülerbesuche b) Inhaltliche Koordination: Mitinitiator des Arbeitskreises "Grundschule" weiterführende Schulen innerhalb der Stadt Darmstadt, der sich seit 1998 mindestens zweimal jährlich trifft. Diskussionen zu Lernzielen und Methoden Erarbeitete Papiere:
- Instrumentelle Fertigkeiten
- Heftführung
- Erwartete Leistungen im Fach Mathematik
- Erwartete Leistungen im Fach Deutsch
- Erwartete Leistungen im Fach Englisch
1. Angestrebte engere Kooperation mit Elly-Heuss-Knapp-Schule und Kindertagesstätte "An der Nachtweide" Informationen für zukünftige Schülerinnen und Schüler der GBS
- Tag der offenen Tür im Februar jeden Jahres ( Informationsveranstaltungen durch Schulleitung, Hausführungen, Demonstrationen, offener Unterricht, Informationsmappe)
- Schulbesuche und Hospitationen von 4.Klassen in den Klassen
- Pädagogische Konzepte in der Einführungsphase Kl.5
- Einführungsveranstaltung zum Schulbeginn (Info-Heft)
- Schulanfangsgottesdienst
- Klassenleiterunterricht in den ersten 3 Tagen
- Zusammenstellung "passender" Klassenteams/ Klassenkonferenzen mit päd. Schwerpunkt
- Vergleichsarbeiten
- Überprüfung Lese-Rechtschreibeschwäche
Familienfreundliche Schule
Die Georg Büchner Schule wird seit Beginn der Auflage des Programms der "Familienfreundlichen Schulen in Darmstadt" im Jahr 2002/2003 gefördert und nimmt seit dem Jahr 2003 am "Ganztagsprogramm nach Maß" des Hessischen Kultusministeriums teil. Das hessische "Ganztagsprogramm nach Maß" sieht den schrittweisen Ausbau von Halbtags- zu Ganztagsschulen vor.
Die aktuelle Richtlinie für ganztätig arbeitende Schulen von 2004 in Hessen zählt drei mögliche Organisationsformen auf:
- Schulen mit pädagogischer Mittagsbetreuung
- kooperative Ganztagsschulen mit offener Konzeption
- kooperative Ganztagsschulen mit gebundener Konzeption
Die GBS ist eine Schule mit pädagogischer Mittagsbetreuung.
Entsprechend den Richtlinien bietet die Georg Büchner Schule folgendes Programm an:
Von Montag bis Donnerstag wird eine Mittagsbetreuung angeboten.
Dieses Nachmittagsangebot ist begrenzt auf die Jahrgangsstufen 5-7.
Die Teilnahme an den zusätzlichen Angeboten ist für die Schülerinnen und Schüler freiwillig. Nach erfolgter Anmeldung durch die Eltern für ein Halbjahr besteht allerdings die Pflicht zur Teilnahme.
Zwischen 13.05 Uhr und 14.00 Uhr können die Schülerinnen und Schüler zusammen mit einer Betreuung in die Mensa der Technischen Universität auf der Lichtwiese zum Mittagessen gehen.
In der Zeit von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr finden Hausaufgabenbetreuung, Fördermaßnahmen sowie erweiterte Angebote im Wahl- und Freizeitbereich statt.
Die Hausaufgabenbetreuung wird durch Schülerinnen und Schüler der Klassen 10,11 und 12 in kleinen Gruppen von ca. 4-6 Schülern durchgeführt. Neben der Beaufsichtigung der Hausaufgaben sollen andererseits auch bei kleineren Problemen oder Verständnisschwierigkeiten Hilfestellungen geleistet werden. Dieses Betreuungsangebot ist mit Kosten je nach Häufigkeit der Betreuung in Höhe von zur Zeit zwischen 10.-€ und 25.-€ pro Monat verbunden.
Fördermaßnahmen werden in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik für vor allem leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler an drei Tagen in der Woche angeboten.
Angebote aus dem Wahl- und Freizeitbereich erweitern an vier Tagen das Nachmittagsprogramm.
Die hier zusammengefassten Modellbausteine sollen durch eine angemessene Evaluation in Zukunft geprüft und weiterentwickelt werden.
Bibliothek
Als einen Beitrag zur modernen Informationsbeschaffung und zum selbstständigen Lernen gibt es seit 2003 an der GBS eine Bibliothek, die außer den traditionellen Medien - wie Büchern, Zeitschriften, Kassetten, CDs u.ä. - auch Computerarbeitsplätze und einen Internetanschluss bereitstellt.
Die Einrichtung der Bibliothek hat den Schülern der GBS ganz neue Möglichkeiten des Selbstlernens an der Schule eröffnet. Mit erheblichem finanziellen Aufwand wurden in einem großen Raum in der Pausenhalle die räumlichen und technischen Voraussetzungen dafür geschaffen. Die Besucher können in einer elektronisch erschlossenen Präsenzbibliothek mit ca. 5.000 Büchern und anderen AV-Medien auf wichtige (Fach-)Literatur zurückgreifen.
Das Entscheidende des Konzepts besteht aber darin, dass die Elternschaft der GBS diese B. beaufsichtigt, betreut und mit Leben erfüllt. So sind eine sehr lange Öffnungszeiten möglich geworden.
Darüber hinaus hat sich durch die umfangreiche Elternarbeit in der Praxis ein Zusammengehen von Eltern und Schule in einem beeindruckendem Ausmaß ergeben.
Die installierten 5 Internet-Arbeitsplätze ermöglichen einen schnellen und effektiven Zugriff auf alle relevanten Daten des Internets.
Durch die häufigen Sonderaktionen (Thementische in Absprache mit FachlehrerInnen oder zu aktuellen Anlässen) und gezielten Anschaffungen im engen Zusammengehen mit dem Kollegium ist die B. zu einem der zentralen Punkte der GBS geworden
"Ersatz-Mensa"
Um die Zeit bis zum geplanten Mensa-Bau zu überbrücken, wird im hinteren Bereich des Flur 5 vor der alten Turnhalle eine Essensausgabe (Catering-System) eingerichtet. Dort stehen im Bereich der ehemaligen Garderobe der Alten Turnhalle ca. 30 Plätze bereit, um in der Zeit zwischen 12.20 und 13.45 Uhr ein warmes Mittagessen einnehmen zu können.
Streitschlichtung
Seit dem Schuljahr 06/07 gibt es an der GBS eine institutionalisierte Streitschlichtung. Sie ist organisatorisch an das Nachmittagsprogramm und pädagogisch an den Sozialpädagogischen Arbeitskreis in Darmstadt (SAK) angebunden. Sie hat zum Ziel, innerhalb der GBS eine Streitschlichtergruppe aus SchülerInnen aufzubauen, die bei Bedarf von MitschülerInnen angesprochen werden können. Mittwochs sind die ExpertInnen in den Pausen präsent. Diese "ExpertInnen" haben eine mehrmonatige Fortbildung in Streitschlichtung durchlaufen. Um diese Einrichtung bekannter zu machen, haben alle 5.Klassen 1 Fortbildungstag absolviert, um Strategien in Konfliktsensibilisierung und -vermeidung zu erwerben. Gleichzeitig kann dieser Tag neue SchülerInnen dazu anregen, sich für die Streitschlichtungs-Gruppe zu interessieren.
Suchtprävention
Suchtprävention an der GBS- was heißt das? Vorbeugung, Aufklärung und Festigung: Dies sind wichtige Schritte im Bereich der Medikamenten- und Drogenprävention, die für uns eine pädagogische Aufgabe darstellen, die nur durch gemeinsame Anstrengung von Lehrern, Eltern und Schülern sowie deren Interessenvertretungen geleistet werden kann. Es ist wichtig, dass diese Bemühungen in Zukunft von der Arbeit mit den Einstiegsklassen in immer höhere Klassenstufen ausgeweitet werden, um die Akzeptanz und Unterstützung für die verschiedensten Projekte suchtpräventiver Arbeit damit kontinuierlich zu verbreitern. Dies setzt voraus, dass die Ziele der Suchtprävention in das Schulprogramm aufgenommen und in Zukunft von den schulischen Gremien (Schul- und Gesamtkonferenz) noch stärker unterstützt werden. Das bedeutet natürlich auch eine weitere finanzielle Förderung. Wir sind uns sicher, dass dadurch an unserer Schule verantwortliches Handeln der Schüler und Freude an schulischer Herausforderung nachhaltig positiv beeinflusst werden wird.
Ziele im Rahmen der Prävention:
- Wir sehen das große Ziel "Schüler fühlen sich wohl in ihrer Schule" eingebunden in den allgemeinen Bereich der Sucht- und Gewaltprävention an unserer Schule. Das bedeutet, dass alle Maßnahmen und Aktivitäten nicht nur suchtpräventiv, sondern auch Gewalt vorbeugend und eindämmend wirksam werden sollen.
- Schüler können sich nicht wohl fühlen, wenn das Schulklima insgesamt nicht stimmt. Zu einem gesunden Schulklima gehört auch ein produktives und konstruktives Lehrer-Schüler-Verhältnis. Darum bleibt ein wichtiges Ziel die Stärkung der Kommunikations- und Teamfähigkeit an unserer Schule. In diesem Kontext sehen wir auch die Erarbeitung eines Streit-Schlichter-Programms.
- Die Auseinandersetzung mit den eigenen Wünschen und Ängsten, aber auch das Bewußtmachen von suchtfördernden Verhaltensmustern, so z.B. die wenig reflektierte Einnahme von Medikamenten zum Zwecke der Steigerung der eigenen Leistungsfähigkeit, soll gefördert werden.
- das Kennenlernen und Ausprobieren von Möglichkeiten einer "gesunden Lebensweise" sowie einer sinnvollen und kreativen Freizeitgestaltung
- die Stärkung der Identität der Schüler und der Identifikation mit der eigenen Schule
- die stetige Verbesserung der Konfliktbewältigung und -verarbeitung (Streit-Schlichter-Programm)
- die Bedeutung der räumlichen Gestaltung zur Verbesserung des Schulklimas erkennen und nutzen (Neugestaltung von Klassenräumen, Schulhofgestaltung etc.)
- die Fortführung schulischer Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen (z.B. in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Suchtprävention)
- die Fortführung und der Ausbau von Arbeitsgruppen und allen Aktivitäten, die SchülerInnen in ihrer Bewegungs-freude und Kreativität ernst nehmen und fördern
- die Fortführung schulischer Veranstaltungen und Projekte für bestimmte Altersstufen (z.B. die Veranstaltung mit der Theatergruppe "requiSIT" in der Jg.- Stufe 8) wie auch die Durchführung von Elternabenden zum Thema Suchtprävention
Als Ansprechpartner stehen zur Verfügung: Der schulische Präventionsbeauftragte, der Vertrauenslehrer sowie die Vertreter der SV, die ebenfalls in der AG Drogenprävention mitarbeiten.
Der Schulsanitätsdienst
Seit Anfang des Schuljahres 2004/05 existiert an der Georg-Büchner-Schule ein Schulsanitätsdienst. Dieser wird in Zusammenarbeit mit dem Jugendrotkreuz von einer Lehrkraft der GBS betreut; hierzu besteht ein Kooperationsvertrag zwischen dem Jugendrotkreuz Darmstadt und der Georg-Büchner-Schule.
Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufe 11 und 12, die in der Klasse 10 beim Deutschen Roten Kreuz eine Erste-Hilfe-Ausbildung gemacht haben, können in dieser Arbeitsgemeinschaft mitarbeiten. Sie haben folgende Aufgaben:
wöchentliche "Dienste", in denen die Schüler über das Sekretariat per Funk zu einem Schulunfall oder einer verletzten Person gerufen werden können; diesen Patienten betreuen die Schulsanitäter bis zum Eintreffen des Krankenwagens oder der Eltern, die ihre Kinder abholen.
Bereitschaftsdienste bei schulischen Veranstaltungen (abendliche Konzerte, Umi-Discos, Theateraufführungen, Verleihung der Abiturzeugnisse; Bundesjugendspiele usw.)
Regelmäßige Kontrolle und Aktualisierung der Erste-Hilfe-Kästen in den Naturwissenschaften usw.
Wöchentliches Treffen während einer Schulstunde (nachmittags), um aktuelle Probleme und Neuerungen zu besprechen.
Die Schüler des Schulsanitätsdienstes sind automatisch kostenfrei Mitglied im Jugendrotkreuz und nehmen hier auch die Möglichkeit wahr, eine weiterführende Erste-Hilfe-Ausbildung (den Sanitätsschein A) beim DRK zu machen.
Für interessierte Schüler besteht auch die Möglichkeit, aktiv im Jugendrotkreuz mitzuarbeiten und weitere Fortbildungsveranstaltungen des JRK und DRK zu besuchen.
Zu Beginn jedes neuen Schuljahres setzt sich der Schulsanitätsdienst neu zusammen, da einige Schüler des Jahrgangs 13 aus Zeitgründen (Abitur) ausscheiden und Schüler und Schülerinnen der neuen Jahrgangsstufe 11 dazukommen.
Die Schulsanitätsdienste werden von der Unfallkasse Hessen unterstützt und haben zum Ziel, eine kompetente Hilfe bei Notfällen an der Schule sicherzustellen, was sich insgesamt positiv auf das Schulklima und auf die Entwicklung der hier engagiert mitarbeitenden Schüler und Schülerinnen auswirkt.
Kooperation des Hess. Kultusministeriums mit DFB/Hess. Fußballverband und Hess. Schwimmverband
Die sowohl vom HKM als auch den Sportverbänden bezahlten Lehrkräfte der GBS begleiten Schüler/innen aus den Klassen 5 bis 7 verschiedener Schulen nach der 6. Stunde zur Mensa der TUD zum Mittagessen, betreuen die Erledigung der Hausaufgaben in den Räumen der GBS und trainieren im Anschluss daran die Schüler/innen auf dem Gelände der GBS bzw. in den entsprechenden Schwimmbädern. Die Schule bemüht sich um eine weitere Trainer-Lehrerstelle für den Bereich der Leichtathletik.
Zusammenarbeit mit Hochschule und Wirtschaft
Im Rahmen der Öffnung der Schule nach außen wurden Kontakte zur Hochschule und zu Wirtschaftsunternehmen ausgebaut bzw. neu geknüpft, z.B. zur Fa. Röhm-Evonik und zur Firma Merck. Dies soll zu folgenden Resultaten führen:
- Kooperation im naturwissenschaftlichen Unterricht
- Angebote von Praktika und Betriebsbesichtigungen mit dem Ziel der verstärkten Hinwendung der Jugendlichen zu den Naturwissenschaften
- Berufsorientierung: Referenten informieren über Praxis; Verzahnung mit der Theorie im Unterricht
- Projekttage, -wochen: Informationen über besondere Bereiche, internationale Aspekte
- Bilingualer Unterricht - Englisch im Sachfach: Aspekt Fachsprache, Marketing
- Weitere Projekte auch in anderen Fächern: Kunst, Politik und Wirtschaft, Fremdsprachen allgemein
- Sponsoring
5. DIE FÄCHER
(nach Fachbereichen und dort alphabetisch geordnet)
Fachbereich I:
Aufgaben und Ziele
Der DU trägt dazu bei, die Persönlichkeiten der Schüler in Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu entfalten und den gesellschaftlichen, politischen und beruflichen Erfordernissen einer demokratischen Gesellschaft zu entsprechen. Das Fach Deutsch ist der bevorzugte, aber nicht ausschließliche Ort für die sprachliche Aneignung der überlieferten Kultur und die Reflexion der eigenen Lebenswelt.
Sein wesentliches Ziel sind die Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit, die Vermittlung eines inhaltlich spezifischen, strukturierten und regelorientierten Wissens sowie die Befähigung zu selbständigem Lernen und kritischer Meinungsbildung. Der DU fördert die geistige Beweglichkeit, Kreativität und Phantasie und stärkt Konzentrationsfähigkeit, Genauigkeit und Ausdauer als wesentliche Verhaltensweisen des Lernens und Arbeitens (vgl. Lehrplan Deutsch, CD-Rom, 1. Auflage, Januar 2002)
Schwerpunkte
- Überprüfung und Beratung der Schüler hinsichtlich einer evtl. vorhandenen Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS)
- Handlungsorientierter Unterricht
- Darstellendes Spiel
- Theater-AG
- Literarische Exkursionen (Marbach, Maulbronn, Wetzlar, Frankfurt usw.)
- Lust am Lesen (Klassenbibliothek, Lesenächte, Buchvorstellung)
- Lust zum Schreiben (Referate, Hausarbeiten, Gedichte, Schreibwerkstatt)
Fächerübergreifende Aufgaben des Deutschunterrichts
- Darstellendes Spiel
- Exkursionen (Verdun)
- Methodenlernen
- Georg Büchner im historischen Kontext
Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule
- mündliche Präsentation eines schriftlich aufbereiteten Themas durchgängig durch alle Klassenstufen
- integraler Bestandteil des Gesamtlehrplanes
- Lernen lernen
- Georg Büchner als Namensgeber der Schule
Planung / Zukünftige Projekte
- kontinuierliche Förderung, Ausweitung und Sicherstellung des LRS-Kurses, individuelle Betreuung durch qualifizierte Lehrkräfte
- Förderung der Ausbildung der beauftragten LRS-Lehrkräfte
- Vorlesewettbewerb
- Neue Bibliothek (PC-Arbeitsplätze, Internet, Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler)
- Medienfortbildung für Lehrer
Vergleichsarbeiten
- Erstellen eines Konzepts zur öffentlichen Aufwertung des Vorlesewettbewerbs
- Regelmäßige Fachkonferenzen zum intensiven Erfahrungsaustausch mit dem Ziel einer einheitlichen Koordination des DU, z.B. in Klasse 11
Die Fremdsprachen
Allgemeines
An der GBS gibt es seit jeher ein vielfältiges Fremdsprachenangebot. Die erste Fremdsprache in der Klasse 5 ist Englisch. Gleichzeitig beginnt der Unterricht in Französisch / Latein mit 3 Wochenstunden als Einstieg in die zweite Fremdsprache. In der Klasse 8 kann dann Latein bzw. Französisch als 3. Fremdsprache im Wahlpflichtbereich hinzukommen.
Für besonders Sprachinteressierte können in der Jgst. 10 zusätzlich Italienisch und Spanisch angeboten werden. Alle Sprachen können können bis zum Abitur betrieben werden. In der Oberstufe werden außerdem regelmäßig Leistungskurse in Englisch und Französisch durchgeführt. In Latein kann das Latinum erworben werden.
Englisch und Französisch / Latein ab Klasse 5
Folgende Überlegungen haben das Kollegium der GBS veranlasst, diese Besonderheit beim Hess. Kultusministerium durchzusetzen:
- Lernpsychologische Erkenntnisse weisen darauf hin, dass es für die individuelle Sprachbiografie der Kinder und Jugendlichen wichtig ist, Fremdsprachen möglichst früh zu lernen. Besonders vor dem Eintritt in die Pubertät (sog."window of opportunity") gehen die SchülerInnen wesentlich unbefangener mit der Fremdsprache um, da sie der eigenen Sprachproduktion weniger kritisch gegenüber stehen. Eine frühe Begegnung mit dem "Sprachbad" sowohl in der modernen als auch in der klassischen Fremdsprache wirkt sich besonders motivierend und leistungsfördernd aus.
- Kenntnisse über die Methodik des Fremdsprachenlernens werden sowohl für Englisch als auch für Französisch / Latein wirksam.
- Die Fremdsprache wird von Jg. 5 - 12 und damit 1 Jahr länger unterrichtet.
- Mit 3 Wochenstunden erfolgt ein sanfterer Einstieg in die Fremdsprache, die sehr handlungsorientiert und damit kindgemäß unterrichtet wird. Ein spielerischer, aber auch bewusster Umgang mit den beiden Fremdsprachen ermöglicht bei parallelem Lernen eine vertiefende Grundlage für das Sprachenlernen insgesamt.
- Gleichzeitiger Englisch- und Lateinunterricht ab Klasse 5 fördert neben dem kommunikativen Aspekt, der im Englischen im Vordergrund steht, insbesondere die Konzentration, Lerndisziplin und Genauigkeit und zwar dadurch, dass analytisches, logisches und vernetztes Denken herausgebildet wird. In der Jgst. 5 finden die Sachaspekte des Faches Latein (römischer Alltag, Mythologie und Rollenspiele) ein besonderes Interesse. Die Didaktiken der modernen und klassischen Fremdsprache ergänzen sich.
- Im Bereich der Fremdsprachendidaktik stehen sehr kompetente Lehrkräfte in allen angebotenen Fremdsprachen (E, F, L, Spanisch und Italienisch) zur Verfügung, was sich in der Wahl der Schule durch SchülerInnen und Eltern (hohe Anmeldezahlen) ebenso niederschlägt wie in der Referendarsausbildung und den sehr guten Ergebnissen in den Abiturprüfungen. Die Lehrkräfte folgen mit ihrer Entscheidung den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Fremdsprachendidaktik, nämlich der Forderung nach multiplem Sprachenlernen.
In den ersten Jahren haben Fachbereich und Schulleitung eine wissenschaftliche Begleitung und Rückkopplung mit den Hochschulen in Darmstadt und Frankfurt fest vereinbart und in die Wege geleitet.
ENGLISCH
1. Aufgaben und Ziele
Das Fach Englisch vermittelt die englische Sprache, die Kultur und die landeskundlichen Gegebenheiten englischsprachiger Länder. Dabei gibt der Englischunterricht vielfältige und authentische Einblicke in die Lebenswirklichkeit dieser Sprachräume. Die Schüler werden dazu angeleitet, sich mit Sachverhalten, Einstellungen, Werten und Normen auseinander zu setzen, durch die auch die eigene bisher als selbstverständlich erfahrene Kultur neu erschlossen wird. Der Englischunterricht eröffnet damit die Möglichkeit, eine Distanz zu eigenen Sichtweisen und Prägungen herzustellen und sich anderen Kulturen empathisch, tolerant und zugleich kritisch zu nähern.
Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, in Englisch mündlich und schriftlich eigene Verständigungsbedürfnisse zu verwirklichen und auf ihre Kommunikationspartner einzugehen. Der Englischunterricht versetzt die Schülerinnen und Schüler weiterhin in die Lage, mit englischsprachigen Texten auf vielfältige Weise umzugehen. Die Entwicklung dieser Fähigkeiten ist eng gebunden an die Vermittlung von grundlegenden Lerntechniken. Lehrwerke unterstützen und strukturieren den Lernprozess und helfen, ihn durchschaubar zu machen.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
Die Schwerpunkte des Englischunterrichts liegen in der Auseinandersetzung mit
- Landeskundlichen Themen: Lebensweisen und -bedingungen von Menschen verschiedener sozialer Gruppen und unterschiedlichen Alters; landesspezifische Sprach- und Verhaltenskonventionen; Zeugnisse der Kultur und Alltagskultur (Musik, Literatur, Zeitungen, Film, etc.)
- Kommunikativen Tätigkeiten: mündliche Kommunikation (Gespräche über Themen und Texte führen können; Sprachmittel erwerben; Gesprächsverhalten in zunehmendem Maße spontan und flexibel gestalten; in geringem Maße Übersetzen, Übertragen und Dolmetschen); schriftliche Kommunikation (sich verständlich mitzuteilen, was Rechtschreibung, angemessene Wortwahl, grammatische Korrektheit einschließt; Texte inhaltlich und sprachlich kreativ gestalten; Darstellungsformen/Textsorten als Muster für das eigene Schreiben nutzen); Umgang mit Texten (Verstehen eines Textes und Wiedergabe des Sachverhalts; Erschließen eines Textes; Individuelle Deutung eines Textes)
- Sprachmitteln: Wortschatz; Aussprache und Intonation; Rechtschreibung; Grammatik
- Lerntechniken, die sich auf die Art des Lernens, die Vorbereitung und Stützung des Lernprozesses, die Arbeitsorganisation und Kenntnisse (z.B. die passive Beherrschung der Lautschrift, das Verstehen von Arbeitsanweisungen) beziehen.
- Lernmethodischen Gesichtspunkten: wie die Nutzung unterschiedlicher Wahrnehmungskanäle; die vielfältige Verknüpfung, Unterteilung und Strukturierung des Lernstoffes; Angebote für individuelles Üben und Möglichkeiten der Selbstkontrolle. Bei der Organisation des Lernens werden Arbeits- und Sozialformen vermittelt, die sowohl die Selbständigkeit als auch die Teamfähigkeit schulen. Der Einsatz von Medien (Internet, Computer, Videokamera, Kassettenrekorder) dient der Selbstwahrnehmung, Individualisierung und Intensivierung des Lernens, sowie der Binnendifferenzierung.
- Koordination von Unterrichtsinhalten und -methoden in der Unterstufe.
Als weitere Schwerpunkte in Bezug auf die Auseinandersetzung mit englischsprachigen Kulturen wären zu nennen:
- ein Schüleraustausch mit Groß-Britannien
- ein Schüleraustausch mit USA
- der regelmäßige Einsatz von Fremdsprachenassistenten
- das Arrangieren von englischen Theaterstücken
- Das Ablegen einer international anerkannten fremdsprachlichen Abschlussprüfung ergänzt das Angebot des Englischunterrichtes.
- Arbeit im Fachbereich Englisch an der GBS
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Durch das Zusammenwirken verschiedener Fachansätze wird interdisziplinäres Lernen und Handeln gefördert und das Gegenstandsgebiet in einem erweiterten Kontext erschlossen. Der Englischunterricht bietet hierzu vielerlei Ansätze.
- Weitere Hauptaufgaben sind:
- Bilingualer Sachfachunterricht in den Klassen 6-12/13.
4. Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule (Selbsteinschätzung)
Der Englischunterricht wird als ein wichtiger Beitrag zur Erziehung in Richtung Europa / globales Denken / Weltoffenheit gesehen. Der (englischsprachige) bilinguale Unterricht unterstützt diesen Beitrag. Darüber hinaus ist für den Fachbereich Englisch der solide alltägliche Unterricht wichtig, der die Schüler befähigt, die erforderte Qualität für die gesteckten Ziele zu erreichen. Dafür ist eine weiterhin kontinuierliche Qualität des Unterrichts erforderlich.
5. Planung zukünftiger Projekte
Der Fachbereich Englisch möchte in Zukunft verstärkt folgende Projekte unterstützen:
- Ausbau von bilingualen Modulen
- Wiederaufnahme eines Betriebspraktikums im englischsprachigen Ausland
- Verstärkte Koordination und Dokumentation des Unterrichts in der Mittel- und Oberstufe
- Verstärkte Nutzung des Internets
- Verstärkte Nutzung von e-mail (Kontakt zu Schulen/Schülern im englischsprachigen Ausland)
6. Evaluation
Zweimal im Schuljahr sind Evaluationen im Rahmen von Konferenzen vorgesehen.
FRANZÖSISCH
1. Aufgaben und Ziele
Erstes Ziel des Französischunterrichts ist die Entwicklung der mündlichen und schriftlichen Kommunikationsfähigkeit zur Bewältigung von außerschulischen Sprachverwendungssituationen bei Aufenthalten im Ausland, im beruflichen Umfeld, im Kontakt mit ausländischen Bürgern (themenbezogene Unterhaltung) und im akademischen Studium (vgl. Lehrplan Französisch, Hessisches Kultusministerium, Januar 2002).
2. Schwerpunkte
- Solider Basisunterricht zur Ausbildung einer sprachlichen und kulturellen Kompetenz
- Handlungsorientierter Unterricht in Französisch
- Schüleraustausch mit Frankreich: Grenoble
- Nutzung des Internets: e-mails zur Partnerschule in Grenoble u.a.
- Arrangieren von Theatervorstellungen
- in der Mittelstufe: Ausflug nach Strasbourg
- In der Oberstufe: Exkursion nach Metz, Verdun oder Nancy
- Einsatz von Fremdsprachenassistenten
- Koordination
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Französischunterrichts
- Darstellendes Spiel: Spielerisches Gestalten von Alltagssituationen
- Kunst: Collagen/Plakate, Vorbereitung von Studienfahrten nach Frankreich
- Musik: Volkslieder, Chansons
- Tänze
- Geographie Frankreichs und Europas
- Medienerziehung: Erarbeitung von Interviews oder Fragebögen
- Ökologische Bildung und Umwelterziehung: z.B. Konsumverhalten, Umweltverschmutzung
- Friedenserziehung: z.B. multikulturelles Zusammenleben
- Geschichte: z.B. Zweiter Weltkrieg, Französische Revolution
4. Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule
- Der Französischunterricht an der GBS wird gesehen als Beitrag zu einem Schulprofil mit sprachlichem Akzent.
- Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Erziehung in Richtung Europa / globales Denken / Weltoffenheit und Toleranz.
- Wichtig ist der solide alltägliche Unterricht, der die Schüler befähigt, die gesteckten Ziele für die geforderte Qualität zu erreichen.
- Wichtig ist besonders die Erziehung zur Sprachkompetenz.
5. Planung/Zukünftige Projekte
- Französisch als erste Fremdsprache
- Sicherstellung des Französischunterrichts durch alle Jahrgangsstufen, Leistungskurse
- Verstärkter Einsatz von Fremdsprachenassistenten
- Französisch als Beitrag zu einem stärkeren sprachlichen Akzent der GBS
6. Evaluation
- Koordination besonders in Jahrgang 11
- Vergleichsarbeiten in den Klassen 8 und 10
- Vergleich und Vereinheitlichung der Bewertungskriterien von Klassenarbeiten und Korrekturverfahren (schulintern und überschulische Arbeitsgruppe der Französischlehrer an Darmstädter Gymnasien)
- Erfahrungsaustausch über die Arbeit mit Lehrwerk und Lektüren
ITALIENISCH
1. Aufgaben und Ziele
Vermittlung der italienischen Sprache, Kultur und Landeskunde für Schüler der Oberstufe, die bereits anderweitige Fremdsprachenerfahrung haben
2. Schwerpunkte des Italienischunterrichts
- Jahrgang 11: Lehrbucharbeit für Anfänger, Basiswortschatz und Grammatik, Kommunikation in Standardsituationen, Landeskunde
- Jahrgang 12: Abschluss der Lehrbucharbeit, Lektüren, Landeskunde: kursthemenbezogener Unterricht.
- Jahrgang 13: italienische Literatur und Landeskunde: kursthemenbezogener Unterricht
- Jahrgang 11-13: durch Binnendifferenzierung im Italienischunterricht besteht für Italienischschüler mit guten Vorkenntnissen die Möglichkeit Italienisch auf dem Niveau der zweiten Fremdsprache zu betreiben. Siehe auch Abschnitt 4.
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Italienischunterrichts
- Bezüge zu Latein und den anderen romanischen Sprachen, Kunst und Geschichte
- Schüleraustausch mit Italien (Rimini) seit 16 Jahren jährlich, mit Bezügen zu verschiedenen anderen Fächern, insbesondere Architektur und Kunst. Verschwisterung des Bundeslandes Hessen mit der Region Emilia-Romagna (Rimini)
1. Stellenwert des Faches Italienisch
- Der Oberstufenunterricht Italienisch als regulärer Grundkurs in der Oberstufe, mit der Möglichkeit Italienisch in die Abiturwertung einzubringen, ist der einzige dieser Art im Bereich der Stadt Darmstadt. Dementsprechend besuchen seit 20 Jahren regelmäßig Schülerinnen und Schüler aus allen Darmstädter Gymnasien diesen Unterricht. Regelmäßig hatten auch Schüler anderer Gymnasien an der Georg-Büchner-Schule die mündliche Abiturprüfung in Italienisch abgelegt, im Jahre 2002 gab es Sondergenehmigungen wegen Erfüllung besonderer Voraussetzungen für die schriftliche Abiturprüfung Italienisch als drittes Prüfungsfach.
- Die Italienischkurse werden von etlichen Schülerinnen und Schülern sowie Eltern auch als Möglichkeit angesehen, in der Oberstufe den Unterricht in der Herkunftssprache zu vertiefen und kulturelle, historische und gesellschaftliche Hintergründe auf Oberstufenniveau zu erfahren. Daher dient dieser Unterricht auch der Förderung migrationsbedingter Mehrsprachigkeit gemäß Amtsblatt vom 11.02.1999/9. 5 § 1, 1 u. 2 (Grundsätze). Im Stadtgebiet Darmstadt ist dies für Oberstufenschüler die einzige Möglichkeit die migrationsbedingte Mehrsprachigkeit bzw. Italienisch zu fördern (s. Amtsblatt vom 11.02.1999 )
- Die Zusammenarbeit mit anderen Gymnasien erstreckt sich auch auf die Beteiligung dortiger Schüler an der jährlich von der Georg-Büchner-Schule organisierten Schüleraustauschfahrt nach Rimini, wo zwei Gymnasien einen Austausch mit der GBS betreiben. Die Beteiligung von Schülern anderer Schulen lag auch von Anfang an im Interesse der Stadt Darmstadt.
1. Planung
- Diese Tradition des Italienisch-Unterrichts ist bei den Darmstädter Gymnasien sowie in Schüler- und Elternkreisen bekannt, so dass auch für die kommenden Schuljahre Kontinuität im Unterrichtsangebot nötig ist.
- Im Sinne dieser Kontinuität und dieser Kooperation mit anderen Gymnasien ist es wichtig, jedes Jahr verlässliche Strukturen für Schüler und Eltern anzubieten, so dass für alle Schüler rechtzeitig die Wahl einer dritten bzw. vierten Fremdsprache oder die Weiterführung des Italienischunterrichts als Fortführung des muttersprachlichen Unterrichts in die Fächerwahl mit einbezogen werden kann.
6. Evaluation
- Berücksichtigung der besonderen Strukturen des Faches (siehe Abschnitt 2-4) als Voraussetzung für die Evaluation
- Abhängigkeit der Durchführung des Faches auf gymnasialem Oberstufenniveau von einer Lehrkraft
- Rückmeldungen von Schülern und Eltern
- Bewertungen der Schülerleistungen in Analogie zum Französischunterricht
LATEIN
1. Aufgaben und Ziele
- schülergerechte Präsentation des Faches Latein
- Spracherwerb gemäß Lehrplänen und Vermittlung der römischen und (gegebenenfalls) der griechischen Kultur als Fundament für unsere europäische Kultur: Lateinische Tradition Europas (romanische Sprachen, lat. Fremdwörter, europäische Denktraditionen, Kunst und Architektur, gemeinsames europäisches Kulturgut)
- Förderung des Verständnisses und der schärferen Aufmerksamkeit für das Eigene (z. B. die eigene Muttersprache) durch Distanz und Fremdheit des Lateinischen, durch modellhaftes Lernen: Förderung des Sprachbewusstseins und der Kritikfähigkeit
- Grundlagen für schnelleres und leichteres Erlernen anderer romanischer Sprachen
- Förderung der Beobachtung von Details/ Analysieren und Kombinieren von Zusammenhängen ("logisches Denken")
- Vorbereitung und Erteilen des Latinums (2. Fremdsprache, Klasse 7 - 11) oder Erwerb von Lateinkenntnissen (3. Fremdsprache, Klasse 9 - 10/11)
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
- Klasse 7 - 9: Arbeit mit dem Lehrbuch OSTIA ALTERA (Klett-Verlag) in zwei Bänden, das in Text-, Übungs- und Bildmaterial sowie den Themenschwerpunkten und der Themenvielfalt (römischer Alltag, kulturelle und gesellschaftliche Gepflogenheiten, markante geschichtliche Ereignisse) dem jugendlichen Alter der Lernenden gerecht wird.
- Klasse 10 und Oberstufe: themenbezogene Schwerpunkte, Originallektüre lateinischer Autoren (in Auszügen)
- Latinum (entsprechend dem früheren "Großen Latinum" bei einer Mindestpunktzahl von 5 Punkten am Ende von 11/ II (Zeugnisnote)
- Projekte, handlungsorientierter Unterricht, lehrbuchbegleitend: z. B. römisches Kochen, Mosaikarbeiten u. ä.
- Besichtigungen / Exkursionen: z. B. Aschaffenburg (Pompeianum, Korkmodelle antiker Bauten), Mainz (Museen), Trier (Hauptstadt des weströmischen Reiches) Limeskastelle, röm. Thermen im Odenwald
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Lateinunterrichts
- wesentliche Gesichtspunkte bereits in 1 und 2
- Bezug zu verschiedenen anderen Fächern, fächerübergreifender Unterricht sinnvoll und möglich:
- Geschichte, bilingualer Unterricht Geschichte: Antike
- Kunst: Architektur, Mosaike, Malerei, Skulpturen, Grabmäler usw.
- darstellendes Spiel: szenische Dialoge auf Latein mit Aufführung
- romanische Sprachen: Französisch, Italienisch, Spanisch (Erschließen von Vokabelbedeutungen, einfachen Texten, nebenbei vertraut machen mit Lautungen)
- Beteiligung der Lateinschüler am Schüleraustausch mit Italien
- Schrift / Inschriften
4. Stellenwert des Faches innerhalb der Schule
positiv:
- in den letzten Jahren je eine komplette Lateinklasse (7-10) mit fachbezogenen, besseren Gestaltungs-möglichkeiten innerhalb der Klasse (Projekte, Ausstellung von Arbeiten, Exkursionen, Zusammenarbeit mit anderen Fachlehrern zum Thema Antike)
- Interesse an den Informationsveranstaltungen zu Latein, an Schnupperkursen
problematisch:
- kleine Fachschaft, Bedarf an einem weiteren Lateinlehrer , "Minderheitenfach"
5. Planung
- Möglichkeit, das in 2 und 3 Genannte so durchführen zu können
- wünschenswert: mehr fächerübergreifender Unterricht, Koordination mit den Fächern Geschichte und Kunst
- Motivation für die 3. Fremdsprache Latein und die häufigere Fortsetzung des Lateinunterrichts in 12 und 13 (betrifft Schüler und interne Schulorganisation, z. B. Zulassung auch etwas kleinerer Kursgrößen)
- Motivation einer genügend großen Anzahl von Schülern für eine komplette Lateinklasse
- Kontinuität (Unterrichtsangebot, Projekte, Exkursionen)
6. Evaluation
- keine Vergleichsarbeiten bis jetzt, da nur je 1 Lateinklasse pro Jahrgang
- Fachkonferenz: Koordination
- Wichtig: Teilnahme an regionalen Fachkonferenzen des Faches Latein: Erfahrungsaustausch, Bewertungskriterien, Methodendiskussion, Umsetzung des Curriculums und damit verbundene Probleme
- sinnvoll (positive Erfahrung) ist auch die Teilnahme am Bundeskongress des deutschen Altphilogenverbandes (alle 2 Jahre je eine Woche): Anregungen, neueste Erkenntnisse, Fachdiskussion auch in pädagogischer Hinsicht über die Landesgrenzen hinweg
- "Rückmeldungen" von Schülern und Eltern
SPANISCH
Die Verhältnisse im Fach Spanisch sind sehr besondere:
- nur eine Lehrkraft
- 3. Fremdsprache ab Klasse 10/11
- nur 3 Stunden pro Woche
- Abitur nicht mehr möglich, da dafür mind. 4 Wochenstunden nötig sind.
- Beginn von Anfangsunterricht nur jedes 2. Jahr
Zum Teil besuchen viele Muttersprachler vorwiegend aus anderen Schulen den Unterricht, daher ist es schwierig, einheitliche Aufgaben bzw. Schwerpunkte und Ziele zu formulieren: Kommunikationskompetenz in der Fremdsprache z.B. ist bei Native Speakers nicht das zentrale Thema, so dass eher die Behandlung literarischer Texte in den Vordergrund tritt. Dies entscheidet sich stets neu, je nach Zusammensetzung des Kurses. Es ist deshalb mehr als schwierig, unter den momentanen Bedingungen Kontinuität und Allgemeingültigkeit der Aufgaben und Schwerpunkte zu formulieren.
Spanisch wird an der GBS auch für Schüler aus anderen Darmstädter Schulen angeboten.
KUNST
1. Aufgaben und Ziele
Das Freizeitverhalten der Schüler hat sich verändert. Das passive Konsumverhalten, gefördert durch die Medien (Computer, Fernsehen), nimmt stark zu und beinhaltet eine nicht zu unterschätzende Suchtgefahr. Das Erleben findet hier nur in einer medial vermittelten Scheinwelt statt. Auch die Einstellung zu dem Fach Kunst hat sich in unserer Gesellschaft verändert, deshalb muss den Eltern und Schülern bewusst gemacht werden, dass es sich nicht nur um ein Nebenfach handelt, sondern die Fähigkeiten, die hier erlernt werden, später in jedem Beruf in abgeänderter Form wichtig sind Kreativität, Vorstellungskraft, Interpretation, Analyse, Teamarbeit usw. Deshalb sehen wir als Aufgaben und Ziele des Fachunterrichts Kunst:
- Förderung und Stärkung der Kreativität
- Steigerung sinnlicher Wahrnehmung der Realität und deren Wiedergabe
- Entwicklung und Förderung des Teamgeistes (z.B. bei Gruppenarbeiten)
- kritischer Umgang mit den neuen Medien
Die Inhalte des Fachunterrichts sind im Wesentlichen durch die Rahmenpläne des hessischen Kultusministeriums vorgegeben. Dazu gehören:
- 4.2. Unterrichtlicher Bereich 4.3. Arbeitsgemeinschaften
- Kunst / Triviales
- Architektur / Design
- Optische Massenmedien / Werbung
- Aktion / Spiele
Zu allen Bereichen werden gestalterische Übungen und theoretische Einheiten angeboten.
2. Schwerpunkte
organisatorisch:
- Leistungskurse und Grundkurse in der Oberstufe
- Verstärkung um eine Stunde in Jgst. 10/11
- Angebot als Wahlpflichtunterricht in Jgst. 8 und 9 bzw. 9 und 10
- Präsentation von Schülerarbeiten
- Studienfahrten der Leistungskurse
inhaltlich:
- bildnerisches Gestalten in den Bereichen: Malerei, Grafik, Plastik, Fotografie,
- Architektur / Design
- Analyse und Interpretation von Kunst
- Herstellung sozialer, politischer, philosophischer, historischer, und ökonomischer Bezüge
Zusammen soll sich ein ausgewogenes Verhältnis aus Theorie und Praxis ergeben.
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Kunst mit
- / Deutsch: Plakatgestaltung, Bildbeschreibung
- / Geschichte: Epochenbearbeitung in Bezug auf Gemälde, Architektur usw.
- / Informatik: Homepage - Gestaltung
- / Mathematik: Gestaltung dreidimensionaler Gebilde
- /den AGs Musik, Theater, Tanz: Erstellen von Bühnenbildern, Videofilmen und Fotoserien
- /allg.: Vorbereitung der Studienfahrten
4. Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule (Selbsteinschätzung)
Der Stellenwert wird durch das Wahlverhalten der Schüler geprägt. In der Oberstufe wird durch die Schülerzahl sowohl im Grundkurs als auch im Leistungskurs das Interesse deutlich. In der Mittelstufe werden jeweils mehrere Kurse als Wahlpflichtunterricht angeboten.
- Präsentation von Schülerarbeiten: Dauer- und Wechselausstellungen
- Sonderveranstaltungen - Fächer übergreifende Events
Der Stellenwert des Faches Kunst ist sehr hoch einzuschätzen, da in der modernen Berufswelt innovatives und kreatives Denken und Handeln vorausgesetzt werden und die Grundlagen dafür in diesem Fach gebildet werden.
5. Planung/zukünftige Projekte
- Einrichtung eines Werkraumes für die Jgst. 5 und 6
- Einrichtung eines überdachten Arbeitsplatzes im Freien für größere Arbeiten wie z.B. Plastiken
- Nutzung der Innenhöfe als Ausstellungsfläche
- verstärktes Angebot an Arbeitsgemeinschaften für: - keramisches Arbeiten - plastisches Gestalten - Film, Video, Foto, Homepage - Design
- verstärkte Einbeziehung der Eltern, die entsprechende Berufe ausüben, zur Unterstützung der AGs oder Einrichtung von Workshops
- Nutzung und Einsatz individueller Spezialisierung der Kollegen (besondere Ausbildung, Weiter- bildung oder Hobbies)
- Die Nutzung der geographischen Lage Darmstadts bzw. der GBS unter Einbindung der Hochschule (Austausch/Zusammenarbeit), der Museen und Kunstinstitute vor Ort und im Rhein-Main-Gebiet
- Präsentationen von Schülerarbeiten auch außerhalb der Schule (z.B. Georg-Büchner-Haus in Riedstadt)
- Schulfeste unter künstlerischem Aspekt organisieren: z.B. Ausstellungseröffnungen mit Einführung, Performance und Aktionen
- Präsentation neuer Kunstformen, z.B. Design-Austellungen, Druckvorführungen usw.
- Selbstgestaltete Dinge auf Schulfesten zum Verkauf anbieten und den Erlös für wohltätige Zwecke spenden (z.B. Kalender, kleine Plastiken, Töpferarbeiten, Batik, Seidenmalerei, Druckgraphiken usw.)
6. Evaluation (schulintern, Zeitplanung mittelfristig)
Überprüfung der Leistungsfähigkeit durch Ausstellungen, Diskussionen, Fachkonferenzen
MUSIK
1. Aufgaben und Ziele
Das Fach Musik soll Kenntnisse und Fähigkeiten im komplexen Bereich künstlerisch gestalteter akustischer Kommunikation und Darstellung vermitteln. Die Schüler sollen befähigt werden, das in unserer Zeit kaum überschaubare Angebot an Musik zu ordnen, kritisch zu betrachten, den künstlerischen Wert von Musik zu würdigen und für die eigene Person bewusst daraus auszuwählen. Des weiteren soll der Musikunterricht den Schülern Anregungen für eigenes aktives Musizieren geben, was als sinnvolle Lebens- und Freizeitgestaltung allgemein anerkannt ist. Eine wichtige Rolle spielt auch die Betrachtung der manipulativen Wirkung von Musik.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
- Kenntnisse über Tonsysteme, Formenwelt, Strukturen, schriftliche Darstellung, Instrumente und Hilfsgeräte, geschichtliche Entwicklung, große Meister, singuläre Meisterwerke und das heutige Erscheinungsbild der Musik
- direkte Erfahrung von Musik durch aktives Hören, Singen, Tanz, einfaches rhythmisches Spiel und ggf. den Bau einfacher Instrumente
Einem vertiefenden und lebendigen Lernen dieser Inhalte dienen moderne Medien ebenso wie Exkursionen z.B. ins Theater, zu interessanten Instrumentenwerkstätten oder musikgeschichtlich bedeutenden Plätzen.
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Unterrichts
Musik besaß schon immer eine große Affinität zu Sprache und Literatur, hat interessante Wechselbeziehungen zur bildenden Kunst und ist in ihrer Entwicklung immer auch im Zusammenhang zur geistesgeschichtlichen Entwicklung zu sehen. Dieser Tatsache sollte in Zukunft auch weiterhin durch Zusammenarbeit der betroffenen Fachgruppen noch mehr Rechnung getragen werden. Eine intensive Zusammenarbeit besteht im AG-Bereich mit den Gruppen für Darstellendes Spiel.
4. Stellenwert des Faches innerhalb der Schule
Als Nebenfach ohne Leistungskurs in der gymnasialen Oberstufe, noch dazu an einer Schule mit sportlichem und bilingualem Schwerpunkt, kann das Fach Musik naturgemäß nicht den höchsten Stellenwert beanspruchen. Durch ein interessantes AG-Angebot (Chöre, Instrumentalgruppen, Tanz-AG) trägt die Musik jedoch einen wichtigen Teil zur Gestaltung von Schulfeiern bei, richtet aber auch eigene Konzerte aus. Dies können kleinere Kammerkonzerte im Musiksaal sein, aber auch festliche Konzerte zur Weihnachtszeit in der Aula und in benachbarten Kirchen. Durch Gastauftritte der AGs bei städtischen und kirchlichen Feiern, bei den Arbeitskonzerten im Staatstheater Darmstadt und bei regionalen Chortreffen erreicht das Fach für die Schule auch eine positive Außenwirkung.
5. Planung zukünftiger Projekte
- Verbesserung und Bereinigung der Ausstattung an Instrumenten und Geräten
- Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Fachschaften für Veranstaltungen im kleineren und größeren Rahmen.
- Förderung der Instrumentalarbeit durch von der Schule vermittelten Instrumentalunterricht
6. Evaluation
- Das Erkennen und Dokumentieren von Entwicklungen wie Instrumentalspiel oder Hörgewohnheiten der SchülerInnen und in diesem Zusammenhang eine verbesserte Elternarbeit sind - natürlich im zeitlich möglichen Rahmen - verstärkt anzustreben.
- Erstellen eines Konzepts zur Hebung des Stellenwerts des Faches Musik
- Optimierung der organisatorischen Zusammenarbeit (bei der Planung von Veranstaltungen, "Checkliste")
Fachbereich II:
ERDKUNDE
1. Aufgaben und Ziele
Die Unterrichtsinhalte der Sekundarstufe I werden durch die Vorgabe der Lehrpläne von 2002 festgelegt - allerdings hat die Fachkonferenz von ihrem Recht Gebrauch gemacht und bestimmte Schwerpunkte in den Jahrgangsstufen festgelegt. Die Hauptaufgabe ist es, die Schüler dazu zu befähigen, in raumbezogenen Lebenssituationen für ihre Umwelt verantwortlich zu handeln. Die Schüler erwerben im Erdkundeunterricht Kenntnisse und Qualifikationen über Räume und topographische Orte, um nationale und internationale Ereignisse in einen geographischen Rahmen einordnen und grundlegende räumliche Beziehungen begreifen zu können,
über wichtige physisch-geographische und geoökologische Strukturen der Erde (Landformen, Wasserkörper, Klimate, Vegetation), um deren intra- und interspezifische Vernetzung in Ökosystemen erfassen zu können,
über wichtige sozioökonomische Strukturen der Erde (Landwirtschaft, Siedlung, Transport, Industrie, Handel, Energie, Bevölkerung etc.), um Einflüsse von naturgegebenen Bedingungen und verschiedenartigen Kulturen, Religionen, technischen, wirtschaftlichen und politischen Systemen und Räumen erkennen zu können,
über Völker und Gesellschaften der Erde, um den kulturellen Reichtum der Menschheit würdigen zu können, über Strukturen und Prozesse im Nahraum der Schülerinnen und Schüler, um den täglichen Herausforderungen am Arbeitsplatz und am Wohnort gewachsen zu sein (z. B. bei Entscheidungskonflikten zwischen Ökologie und Ökonomie).
2. Schwerpunkte
Der derzeitige Schwerpunkt des Faches Erdkunde an der GBS ist die Sekundarstufe I - hier besonders die Unterstufe. Der Unterricht erfolgt in den Klassen 5 und 6 zweistündig, in der Stufe 7 und 9 jeweils einstündig. Außerdem wird Erdkunde noch in den Klassen 7 und 9 bilingual angeboten mit jeweils einer Stunde mehr Unterricht (vgl. hierzu auch das Schulprogramm Englisch/bilingualer Unterricht). Durch den Unterricht soll eine Vermittlung von Grundlagenwissen, Arbeitstechniken und Arbeitsweisen erreicht werden, die als Grundgerüst zur Orientierung in allen geografischen Räumen notwendig sind. Nur so lassen sich Zusammenhänge erklären. Mit Hilfe der Methode des entdeckenden und sozialen Lernens sollen die Schüler in den verschiedenen Jahrgangsstufen unterschiedliche Fähigkeiten entwickeln:
Informationsquellen wie Texte, Bilder, Graphiken, Tabellen, Diagramme und Karten sachgerecht nutzen (Klasse 5/6 und 7(8)), Feldbeobachtungen und Kartierungen durchführen (Klasse 5/6), Interviews, Interpretationen von Quellen und statistischen Untersuchungen themengerecht in ihre Arbeit einbringen (Klasse 9), fachspezifische Fragen lokaler, regionaler und internationaler Bedeutung themenbezogen und sachkompetent bearbeiten (Klasse 9). Weitere Schwerpunkte der Erdkunde an der GBS:
Die Erdkunde ist bemüht, auch außerschulische Lernorte zu besuchen, um eine stärkere Praxis- und Handlungsorientierung zu ermöglichen. Seit fünf Jahren besteht eine Kooperation mit dem Geographischen Institut der TU-Darmstadt, das sein schulpraktisches Fachseminar vollständig an der GBS durchführt. Hier könnten die Verbindungen zu den wissenschaftlichen Bereichen noch verstärkt werden.
Seit vielen Jahren wird im Erdkundeunterricht auch der Europa-Jugendwettbewerb angeboten und z. T. mit viel Erfolg durchgeführt. Seit drei Jahren haben die Schüler der Klassen (7) 8 und 9 die Möglichkeit, am Wettbewerb GEO-Wissen teilzunehmen ... mit zunehmendem Interesse.
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Fachunterrichtes
Das Fach Erdkunde hat in den verschiedenen Jahrgangsstufen fächerübergreifende Komponenten anzubieten:
Grundlagenwissen zur Unterstützung von Geschichte und Sozialkunde sowie Gemeinschaftskunde in der Sekundarstufe II Physik und Biologie aus den Bereichen der physikalischen Geografie sowie auch in Verbindung mit dem Fach Chemie und der Ökologie Mathematik besonders im Bereich der Auswertung von Statistiken, Diagrammen, Maßstab und Gradnetz darüber hinaus wird sie auch an außerschulischen Lernorten (bei Wanderungen, Klassenfahrten, Studienfahrten, Exkursionen, ...) benötigt
4. Stellenwert des Faches innerhalb der Schule
Bedingt durch die Vorgabe in der gültigen Stundentafel ist das Fach Erdkunde stark verkümmert. Eine vom HKM empfohlene und von der Fachkonferenz gewünschte Epochalisierung kommt im Augenblick in Ansätzen zustande. Wegen zusätzlich fehlender Kontinuität gibt es große Probleme bei der Durchführung der Lehrpläne. Durch den bilingualen Bereich wird das Fach etwas aufgewertet.
Die Ausstattung mit Unterrichtsmaterialien (Karten, Folien, Dias, Globen, ...) ist als gut zu bezeichnen. Hier können Medienvielfalt und Methodenwechsel im Fach Erdkunde gut zum Ausdruck gebracht werden.
Außerdem wurden vom Fachbereich Erdkunde in allen Klassensälen Wandkarten von verschiedensten Bereichen und Regionen angebracht, so dass Schüler jederzeit (auch in anderen Unterrichtsfächern) eine globale oder regionale Zuordnung durchführen können. Hinzu kommt, dass in allen Räumen Overheadprojektoren vorhanden sind, so dass der Folieneinsatz (fast) jederzeit möglich ist.
5. Planung zukünftiger Projekte
In Klasse 7 sollte der nicht-bilinguale Erdkundeunterricht um eine Stunde erhöht werden, und in Klasse 9 sollten verstärkt Erdkundeprojekte angeboten werden. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit anderen Fachschaften kann hier eine Öffnung der Schule nach außen (z.B. mit Firmen wie ESOC und Institutionen wie z.B. TUD oder Behörden) erreicht und eine bessere Gewichtung erzielt werden. Wünschenswert wäre Erdkundeunterricht im WPU 9 + 10, um den Schülern Ziele des Oberstufenunterrichtes der Erdkunde deutlich zu machen.
6. Evaluation
Nach ca. drei Jahren sollen die o. g. Aspekte des Schulprogramms überprüft werden
ETHIK
1 Aufgaben und Ziele
Vermittlung von Grundlagen bezüglich Voraussetzung, Begründung und Beurteilung moralischen Handelns Verständnis von ethischen Problemstellungen und Befähigung, ein begründetes moralisches Urteil zu fällen auf der Grundlage von Kenntnissen verschiedener ethischer Positionen (philosophische Positionen von der Antike bis heute, Ethik der Weltreligionen), ethischer Grundbegriffe, Fallstudien, Wertediskussionen und Sachverhalten altersgerechte Strukturierung des Unterrichts Erziehung zu moralischem Handeln
2. Schwerpunkte des Ethikunterrichts
Vermittlung von Wissen und kritische Auseinandersetzung mit moralisch relevanten Handlungsweisen, verschiedenen ethischen Positionen, Wertvorstellungen und Normen (soziale Gruppe, Gesellschaft, Kulturkreise, relative und universelle Prinzipien) einschließlich ihres weltanschaulichen, religiösen und philosophischen Hintergrunds Jahrgangsstufen 5 - 13: altersgerechte Präsentation und Differenzierung (Themen, Arbeitsmaterialien, Arbeitsmethoden) ethischer Probleme, wie z. B. Gerechtigkeit, Glück, Toleranz, Freiheit und Verantwortlichkeit themenbezogene Projektarbeit Einführung in das philosophische Denken:
- Möglichkeit in Klasse 5 und 6: Projekt: "Mit Kindern philosophieren" , "Sich im Denken orientieren", d.h. grundsätzliche Fragen des Erkennens, Handelns, Hoffens oder Menschseins in kindgerechter Weise stellen und darüber nachdenken
- Oberstufe 11 - 13: philosophischer Schwerpunkt des Ethikunterrichts
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Ethikunterrichts
- Möglichkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Fächern, z. B. Religion, Gemeinschaftskunde, Biologie (z. B. Anthropologie, Gentechnik), Kooperation
- mit der Drogenprävention (Arbeitsmaterialien, Videos, Zeitungsartikel, Dokumentationen)
- Ethikunterricht als interessantes Angebot nicht nur für Schüler, die das Fach als Ersatzfach statt Religionsunterricht wählen, sondern auch als Möglichkeit der Erkenntnis- und Erfahrungserweiterung für den religiös gebundenen Schüler, für alle Schüler mit philosophischem Interesse
4. Stellenwert des Faches innerhalb der Schule
- besondere Tradition des Ethikunterrichts: Die Georg-Büchner-Schule war das erste Gymnasium in Hessen, das von Klasse 5 - 13 Ethikunterricht erteilte
- teilweise sehr starke Nachfrage nach dem Fach (prozentualer Anteil innerhalb einer Jahrgangsstufe - Parallelkurse)
- starkes Elterninteresse am Vorhandensein des Faches ab Klasse 5 und an kontinuierlichem Unterricht bis Jahrgang 13
- kontinuierliches und deutliches Interesse bei den Oberstufenschülern an Ethik als Abiturfach
5. Planung
- genügend Lehrer mit der Unterrichtserlaubnis für Ethik
- kontinuierlicher Unterricht ohne Überspringen von Jahrgangsklassen
- Zusammenarbeit mit anderen Fächern, insbes. Religion, gelegentlich gemeinsame Fachkonferenzen
- Wunschvorstellung: wieder 3 statt 2 Wochenstunden in Klasse 12 und 13, um dem Interesse der Schüler, auch den an Philosophie interessierten
- Schülern, und den aktuellen Problemstellungen besser gerecht zu werden
- genügend und aktuelle Unterrichtsmaterialien
6. Evaluation
- Koordination in Fachkonferenzen, Erfahrungsaustausch
- Umfragen, Präsentation von Projektarbeiten, "Rückmeldung" von Schülern und Eltern.
- Erfahrungsaustausch mit Ethiklehrern anderer Schulen
GESCHICHTE
1. Aufgaben und Ziele
Aufgaben und Ziel des Faches Geschichte werden weitgehend durch Lehr- und Kursstrukturpläne bestimmt. Historische Bildung an der Georg- Büchner- Schule liefert das Grundgerüst für ein fundiertes politisches Bewusstsein. Politische Bildung ohne Geschichte ist deshalb nicht möglich. Kritik am Überlieferten heißt nicht, jegliche Tradition in Frage zu stellen, sondern die Verhältnisse hinsichtlich der Zukunftsfähigkeit der Individuen und der Gesellschaft wandelbar zu machen.
Das Fach Geschichte vermittelt Wissen und Kenntnisse über vergangene Lebenswelten, die den Schülern helfen, ihr Dasein als eingebunden in Tradition zu begreifen. Es vergleicht die politische und kulturelle Vielfalt der Vergangenheit mit der Gegenwart und öffnet sich dem Fremden und Andersartigen. Dabei werden Zusammenhänge zwischen gegenwärtigen und historischen Ereignissen und Strukturen aufgezeigt, die die Schüler zu differenzierten historischen Urteilen führen. Es geht nicht darum, die Bildungsmacht der Geschichte zu beschwören, sondern in Auseinandersetzung mit der Geschichte zu einem historischen Erkenntnisgewinn zu kommen, der den Schülern die Möglichkeit gibt, die Gegenwart besser zu verstehen und sie zur aktiven und kritischen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu befähigen.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
- die Grundprobleme der Menschen in den verschiedenen Epochen in universaler, europäischer, nationaler und regionaler Perspektive erkennen,
- Verständnis für die Leistungen fremder Kulturen und Religionen zeigen,
- sich selbst in Beziehung setzen können zu alternativen gesellschaftlichen Daseinsformen in Vergangenheit und Gegenwart,
- vielfältige Methodenkompetenz vermitteln (Reflektieren und Bewerten von historischen Texten, schriftliche Ausdrucksfähigkeit, freier Vortrag, Nutzung der modernen Medien u.ä.).
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Im Zusammenhang mit anderen Fächern soll Geschichte die historische Vertiefung einbringen:
- bei fachübergreifender Unterrichtsarbeit ( Studien- und Projekttagen ),
- bei der Berlin- Fahrt Jg. 10 (Geschichte Berlins in Verbindung mit der Geschichte Deutschlands),
- bei der Einbeziehung des bilingualen Unterricht ab Jg. 6.
- Geschichte soll nicht isoliert gesehen werden, da das Fach auf Kooperation mit Sozialkunde, Geographie, Gemeinschaftskunde, Religion, Deutsch, Englisch und Französisch angewiesen ist.
4. Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule ( Selbsteinschätzung)
Wegen des sehr hohen Stellenwertes des Faches Geschichte, insbesondere des bilingualen Geschichtsunterrichts, ist eine Erhöhung der Zahl der FachlehrerInnen unbedingt erstrebenswert, auch im Sinne einer größeren Stundenplan-Flexibilität.
Planung zukünftiger Vorhaben
- Wiederaufnahme der Exkursion des Jahrgangs 13 in das "Haus der Geschichte" (Bonn)
- Exkursion nach Verdun in Jg. 12
- Unterrichtsraum für Geschichte, ausgestattet mit Medien u.ä.
- Ausarbeitung eines Methodencurriculums zur Verbesserung der instrumentellen Fertigkeiten der Schüler ( vom Kurzreferat bis zu längeren Vorträgen und Referaten)
- Planung der klasseninternen Evaluation
Evaluation ( schulintern)
Am Schuljahresende sollen in einer Fachkonferenz die Grundprobleme der Schüler bei der historischen Arbeit vorgestellt und gemeinsam pädagogisch beraten werden. Die Methode der klasseninternen Evaluation (schriftl. Befragung, Lehrer- Schüler- Gespräch. Wandzeitung, Tagebuch u.ä.) bleibt jedem Fachlehrer zunächst selbst überlassen.
POLITIK und WIRTSCHAFT
1. Aufgaben und Ziele
Der Unterricht vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Teilnahme am politischen und wirtschaftlichen Leben einer demokratischen Gesellschaft notwendig sind. Er baut auf dem in der Sozialkunde der Mittelstufe erarbeiteten Wissen und den schon vermittelten Normen auf. Strukturen von Macht und Herrschaft sind zu hinterfragen und gesellschaftliche und ökonomische Konflikte zu untersuchen, im Bewusstsein, dass Verfassung und Menschenrechte Richtschnur allen Handelns sein müssen.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
- Demokratie und gesellschaftliche Strukturen
- Ökonomie und Recht
- Internationale Beziehungen
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
- Teilnahme an Wettbewerben
- Exkursionen zu Gedenkstätten, Museen
- Betriebsbesichtigungen, Börse und Fachleute im Unterricht
- Gespräche mit Vertretern gesellschaftlicher Institutionen (BW, Parteien etc.)
- Befähigung zur demokratischen Teilhabe
- Aufbau und Pflege von Partnerschaften (z.B. Warschau, Benin)
4. Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule (Selbsteinschätzung)
Politische Partizipation in und außerhalb der Schule ist ein wesentliches Ziel des Politikunterrichts, ebenso wie Verstehen und Teilhabe an wirtschaftlichen Prozessen. Darüber hinaus ist in diesem Fach auch die Möglichkeit gegeben, verstärkt auf eigenverantwortliches Lernen, Referate, Präsentation von Arbeitsergebnissen, Arbeiten in Gruppen und Hinarbeiten auf Formen wissenschaftlichen und universitären Arbeitens hinzuwirken.
5. Planung/ zukünftige Projekte (Beiträge zum Schulprofil/Schulprogramm)
- Kooperation mit Religion/Ethik und Geschichte sowie Deutsch im Bereich Politik, im Bereich Wirtschaft mit Mathematik (Statistik)
- Aufstellen eines schulischen Curriculums unter den Bedingungen der neuen Struktur eines in seiner Bedeutung von der Landesregierung beschnittenen Faches (keine verpflichtende Belegung in Jg.13 !)
- Einbeziehung des bilingualen Unterrichts
- Nutzung der neuen Medien bei gleichzeitiger Entwicklung kritischer Distanz und Medienfortbildung für Kollegen
6. Evaluation (schulintern, Zeitplanung mittelfristig)
Eine Evaluation ist schulintern durch verstärkte Kooperation der Fachkollegen und nach einer noch festzulegenden Probezeit des neuen Curriculums in etwa 4 Jahren möglich (mindestens 1 Oberstufendurchlauf).
RELIGION
1. Aufgaben und Ziele
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Religionsunterrichts
4. Probleme und Schwierigkeiten
in der Regel Gruppen, die aus mehreren Klassen einer Jahrgangsstufe zusammengesetzt sind - dadurch Konkurrenz unter den Schülern z.T. sehr große Gruppen, was den speziellen Anliegen und Zielen gerade des RU zuwiderläuft häufig unvollständige Gruppen (bedingt durch Exkursionen, Klassenfahrten) gemischte Zusammensetzung der Gruppen erschwert besondere Aktivitäten ( z.B. Besuch einer Kirche, Synagoge etc.) gesamtgesellschaftlich bedingte Geringschätzung der Bedeutung des RU
5. Planung (zukünftige Projekte)
6. Evaluation
Der sehr überschaubare Personenkreis der unterrichtenden Fachkollegen erleichtert interne Absprachen und Rückmeldungen.
Fachbereich III:
BIOLOGIE
1. Aufgaben und Ziele
In Anlehnung an die Lehrpläne geht es um eine Vermittlung von biowissenschaftlichem Basiswissen, um die Schüler in die Lage zu versetzen, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen angemessen und sachgemäß zu treffen. Darüber hinaus müssen die Jugendlichen in der Lage sein, Einstellungen und Werthaltungen gegenüber ihren Mitmenschen und der lebendigen Natur zu entwickeln, um Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit der Umwelt einzuüben.
In Anbetracht der Stofffülle muss der Biologieunterricht Grundstrukturen vermitteln, damit mit Hilfe einer soliden Basis lebenslanges Lernen ermöglicht wird.
Problemorientiertes und naturwissenschaftliches Denken müssen eingeübt werden.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
Vermittlung von Grundlagenwissen und eines Grundgerüstes zur Ordnung der Vielfalt des Lebens durch allgemeine biologische und systematische Themen, um in der heutigen Welt biologische Zusammenhänge zu erkennen
Vermittlung von Wissen über die modernen Biowissenschaften und deren Anwendungsschwerpunkte eine positive Einstellung zur Natur entwickeln und für den Erhalt der Biodiversität sensibilisieren Erziehung zu naturwissenschaftlichem Denken und Heranführung an biologische Fragestellungen u. deren Lösungen Gemeinsames Planen von dabei notwendigen Experimenten und Auswertung derselben Förderung rezeptiver Fähigkeiten der Schüler
Vermittlung von Fähigkeiten und Arbeitsweisen verschiedenster Art: Quellensuche, Textbearbeitung und -verständnis, Materialverwertung, Darstellung naturwissenschaftlicher Phänomene in angemessener Fachsprache, experimentelles Arbeiten
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Ein Bezug zu den anderen Naturwissenschaften ist selbstverständlich gegeben. Biochemische Grundlagen sind unabdingbar für das Verständnis biologischer Zusammenhänge sowie der verschiedensten Anwendungsbereiche in der Industrie.
In vielen Themenbereichen gibt es Berührungspunkte mit den gesellschaftswissenschaftlichen Bereichen ( Suchtproblematik, Krankheiten (z.B. AIDS) oder der Wirtschaft (Gentechnologie).
Mitwirkung an Projekten innerhalb der Schule zu Verbesserung der allg. schulischen Atmosphäre: Müll, Schulgarten, Klassenraumgestaltung, etc.
Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule (Selbsteinschätzung)
Die Fachschaft Biologie ist der Meinung, dass dem Fach BIOLOGIE von einem Großteil der Schulgemeinde eine angemessene Beachtung und Schätzung zuteil wird und dass Biologen bei den unterschiedlichsten Fragen zur Problemlösung mit herangezogen werden. Probleme bei der Bearbeitung der Rahmenthemen ergeben sich aus der vorgegebenen Stundentafel, vor allen Dingen durch die fehlende Kontinuität des Unterrichts in der Mittelstufe.Deswegen ist eine Stärkung des Wahlpflichtunterrichts und der Arbeitsgemeinschaften erwünscht.
5. Planung/ zukünftige Projekte (Beiträge zum Schulprofil/Schulprogramm)
Heranführung junger Schüler an die Naturwissenschaften durch eine AG Naturphänomene ab Klasse 6 und die Einrichtung eines naturwissenschaftlichen Zuges ab der Jahrgangsstufe 7 unter gleichwertiger Berücksichtigung aller naturwissenschaftlicher Fächer, um einen Beitrag zur Erhöhung des Stellenwerts der Naturwissenschaften zu leisten ( Antwort auf die Ergebnisse der PISA-Studie) Fortsetzung bewährter AG-Veranstaltungen: Naturschutz AG
Verstärkte schulinterne Kooperation mit den Fachschaften Chemie, Physik und Informatik, sowie außerschulisch mit der TU Darmstadt und der Industrie Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt und dem EMBL Heidelber
Durchführung verschiedenster Exkursionen zu Tiergärten, Universitäten, Instituten, Museen
Verstärkte Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen und Berichte durch die teilnehmenden Kollegen Fachkonferenzen mit bestimmten fachbiologischen Schwerpunkten zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch oder zur Planung gemeinsamer Projekte Erfahrungsaustausch mit Fachschaften anderer Darmstädter Gymnasien sowie externen Gremien
6. Evaluation (schulintern, Zeitplanung mittelfristig)
Die Fachschaft Biologie schlägt vor, drei Jahre nach Inkrafttreten des Schulprogramms eine Auswertung der unter Punkt 5 vorgenommenen Projekte vorzunehmen, d.h. beispielsweise eine Bewertung der naturwissenschaftlichen Verstärkung (AG Naturphänomene) oder der durch Austausch mit externen Bereichen gewonnenen Erkenntnisse.
CHEMIE
Aufgaben und Ziele
- Stellung der Chemie in den Naturwissenschaften
- Umgang mit den Arbeitsgeräten des Chemikers
- Erlernen der Arbeitsweise des Chemikers
- Kennenlernen + Einüben der Arbeitstechniken des Chemikers
- Naturwissenschaftliches Wissen anwenden und Fragestellungen erkennen
- Bedeutung der Chemie in der Arbeitswelt vermitteln
- Förderung rezeptiver Fähigkeiten
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
- Wissensvermittlung
- Schülerbezogenes Arbeiten
- Heranführen an die Naturwissenschaften durch Experimente
- Verstärkte Schülerexperimente durch Wahlpflichtunterricht in 9/10
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
in allen Klassenstufen ist ein Bezug zu den anderen Naturwissenschaften unumgänglich auch der Bezug zur Informatik sollte sichergestellt werden
4. Planung/ zukünftige Projekte (Beiträge zum Schulprofil/Schulprogramm)
- Bilingualer Chemieunterricht
- Naturwissenschaftliche Verstärkung ab Klasse 6
- Stellenwert der Naturwissenschaften verstärken
- Bestehende Kontakte zu Firmen (Merck, Degussa, Röhm, Darmstädter Brauerei) pflegen und intensivieren
- Exkursionen zu den chem. Betrieben unserer Region erweitern
- Zusammenarbeit mit TUD und FHD intensivieren
5. Evaluation (schulintern, Zeitplanung mittelfristig)
ca. 3 Jahre nach Inkrafttreten des Schulprogramms Überprüfung der Projekte
INFORMATIK
Aufgaben und Ziele
Für das Fach Informatik ist in den hessischen Lehrplänen kein Pflichtunterricht vorgesehen. Die Unterrichtsinhalte ergeben sich aus den Lehrplänen von 5 - 13 2003 bzw. 2005.
Für die Sekundarstufe I soll gewährleistet werden, dass "allen Schülern unabhängig von außerschulischen Möglichkeiten ein chancengleicher Zugang und gleiche Grunderfahrungen mit den neuen Medien eröffnet wird".
Die Schulbehörde überträgt "die Umsetzung des Konzeptes" und "die Zuordnung zu den Fächern" an die Schulen, die dies je nach ihrer räumlichen und sächlichen Ausstattung und den fachlichen Vorkenntnissen der in den Klassen eingesetzten Lehrkräfte verwirklichen sollen. Unabhängig von den diesbezüglichen Aktivitäten anderer Fächer werden an der GBS im Fach Informatik den Schülern der Sekundarstufe I, die am Wahlpflichtunterricht Informatik in den Jahrgangsstufen 9/10 teilnehmen, Fertigkeiten und Qualifikationen der IKG vermittelt.
Für die Sekundarstufe II sind die aktuellen Aufgaben und Ziele in den genannten Kursstrukturplänen festgelegt.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
Die Schwerpunkte liegen auf Grund der in (1) beschriebenen Vorgaben in der Durchführung des Wahlpflichtunterrichtes für Schüler der Klassen 9/10 sowie im Angebot der in den Kursstrukturplänen vorgegebenen Grundkursreihe für die Jahrgangsstufen 11-13. Die derzeitige personelle Situation an der GBS erlaubt keine Ausweitung des Angebotes ( wie z.B. Leistungskurse oder Pflichtkurse für alle Schüler einer Jahrgangsstufe).
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Die im Wahlpflichtunterricht vermittelten Techniken wie die Benutzung von Anwenderprogrammen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder Datenbankprogramm), der Umgang mit dem Internet, die Erstellung von Webseiten oder einer Präsentation sind Qualifikationen, die in anderen Fächern als Werkzeuge genutzt werden können. Im Rahmen der Internet-AG wird die Homepage der Schule erstellt und aktualisiert.
4. Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule (Selbsteinschätzung)
Da den neuen Medien im Schulalltag eine wachsende Bedeutung zukommt, kann das Fach Informatik einen Beitrag dazu leisten, dass interessierte Kollegen die vorhandene Technik in ihrem Fachunterricht verstärkt nutzen.
5. Planung
Die Ausbildung in der Informations- und Kommunikationstechnik könnte nach Meinung der Fachschaft zusammen mit der (bisher vorhandenen) guten naturwissenschaftlichen Ausbildung, die ja in der Tradition des alten "Realgymnasiums" liegt, ein wichtiger Schwerpunkt des Schulprogramms werden. Hierfür müssten allerdings die personellen Voraussetzungen (neue Kollegen mit Informatik-Fakultas) verbessert werden. Bei entsprechender personeller Ausstattung könnten ein Pflichtkurs Informatik (z.B. zweistündig in der Klasse 11) sowie eine "Informations- und Kommunikations- technische Grundbildung" in den Klassen 7/8 diesen Schwerpunkt verdeutlichen. Die Fachschaft Informatik hat den Wunsch, sich an der an unserer Schule geplanten Verstärkung des Unterrichts im 3. Aufgabenfeld zu beteiligen. Ein erster Schritt ist gemacht worden durch das Angebot eines Computer-Führerscheins in den Jahrgangsstufen 5 - 7 im Rahmen des Nachmittagsprogramms.
6. Evaluation (schulintern, Zeitplanung mittelfristig)
Die schnelle Entwicklung der Informationstechniken hatte in den letzten 20 Jahren einen ständigen Wandel in den Werkzeugen, Inhalten und den didaktischen Konzepten des Faches Informatik zur Folge. Die Bewertung und Gewichtung der Unterrichtsinhalte und Methoden sind Aufgaben der Fachkonferenz. Eine Unterstützung durch Kollegen mit Informatik-Fakultas wird angestrebt: Einladung solcher Kollegen in die Fachkonferenz, Abstimmung mit Fachkonferenzen anderer Schulen.
MATHEMATIK
Aufgaben und Ziele
Die Inhalte zu diesem Punkt sind durch die Ausführungen im allgemein Teil A in den Lehrplänen von 2003/2005 festgelegt und bilden zwangsläufig das Grundkonzept unseres Mathematikunterrichts.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
Die mit mathematischen Inhalten "vollgestopften" Rahmen- bzw. Lehrpläne lassen z.Zt. keine besonderen fachliche Schwerpunktbildungen zu. Jeder Fachkollege hat ständig damit zu kämpfen, die vorgegebenen Anforderungen einzuhalten. Schwerpunkte werden deshalb überwiegend in der Entwicklung allgemeiner Fähigkeiten gesetzt. Hierzu gehören insbesondere die Förderungen von Dialogwilligkeit und Argumentationsfähigkeit, von Urteils- und Handlungsvermögen, von Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit.
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Der Mathematikunterricht versucht vielfältige Verbindungen zu anderen Fächern zu knüpfen. Dabei ergeben sich durch Physik, Chemie und Biologie aber auch durch Kunst, Erdkunde und Gesellschaftslehre eine Vielzahl von Möglichkeiten, fächerübergreifende Themen zu behandeln, die auch mathematische Aspekte einschließen. Durch die Behandlung geeigneter Themen, z.B. aus Ökologie, Technologie, Wirtschaft, Gesellschaftswissenschaft, werden Querverbindungen zu anderen Wissensgebieten geschaffen bzw. aufgezeigt.
4. Stellenwert des Faches innerhalb der Schule (Selbsteinschätzung)
Das Fach Mathematik genießt durch den landesweiten Mathematik-Wettbewerb der 8. Klassen und der Verpflichtung, Mathematik als Teil der Abiturprüfung zu belegen eine verstärkte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Dem wird an der GBS durch die Einführung einer Mathematik-AG zur Vorbereitung auf den Mathematik-Wettbewerb und eine Verstärkung des Mathematik-Unterrichts um eine Stunde in Klasse 11 Rechnung getragen. Die Fachschaft Mathematik bemüht sich, Schüler/innen für die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben zu gewinnen. In den letzten Jahren waren dies hauptsächlich "Der Tag der Mathematik" in Klasse, der Mathematik-Wettbewerb Klasse 11, Käguru-Wettbewerb (Klasse 5 - 8) und Mathematik-Olympiade in den Klassen 5 - 12.Schüler der GBS erreichten regelmäßig bei allen diesen Wettbewerben gute Platzierungen. Da der überwiegende Teil der Mathematikkollegen durch das zweite Unterrichtsfach den gesamten Bereich der Naturwissenschaften abdeckt, versuchen gerade die Mathematiklehrer mit dem Einsatz von Computern in den Naturwissenschaften die Ausnutzung dieses Mediums besonders zu fördern.
Planung ( zukünftige Projekte )
Förderkurse
in Klasse 5 ( Übergangsschwierigkeiten von der Grundschule)
in Klasse 10/11 (Übergangsschwierigkeiten von der Sek I )
zur Teilnahme am Mathematikwettbewerb der Klassen 8 und 11
6. Evaluation
Die Evaluation der pädagogischen und fachlichen Zielsetzungen findet statt durch: regelmäßige Fachkonferenzen
einen ständigen Erfahrungsaustausch von unterrichtenden Kollegen innerhalb derselben Jahrgangsstufe klassenübergreifende Arbeiten (Vergleichsarbeiten )
Der fächerübergreifende Unterricht kann durch Sammlung und Präsentation der Ergebnisse evaluiert werden.
PHYSIK
1. Aufgaben und Ziele
Die Inhalte zu diesen Punkten sind durch die Ausführungen im Lehrplan Physik zum gymnasialen Bildungsgang hess. Kultusministeriums festgelegt und bilden zwangsläufig das Grundkonzept unseres Physikunterrichtes. Insbesondere sollen die Schüler/Innen
- Beobachten und experimentieren
- Physikalische Vorgänge mathematisieren
- Alltagsbezüge herstellen können.
Grundsätzlich soll das Experiment im Mittelpunkt stehen.
2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
Ausgehend vom Wahlpflichtunterricht, der seit 2 Jahren nach längerer Zeit wieder von Schülern gewählt wird, soll die Teilnahme von Schülern an Wettbewerben wie z.B. "TecforYou", "Exciting Physics", VDI-Wettbewerb, HSE-Wettbewerb - wie dies ebenfalls in den letzten beiden Jahren gelang - weiterhin initiiert werden.
3. Fächerübergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Verbindungen zu den Fächern Informatik, Mathematik und allgemein zur Ingenieurtechnik werden durch die Verwendung geeigneter Simulationsprogramme im Unterricht hergestellt. Außerdem sollen die Schüler angeregt werden, selbst solche kleinen Simulationen zu schreiben.
4. Stellenwert des Faches innerhalb der Schule ( Selbsteinschätzung )
Das Interesse ausreichend vieler Schüler am Wahlpflichtfach Physik zeigt, dass Schülerübungen und Wettbewerbsprojekte die "Physiker" in der Schülerschaft durchaus für das Fach Physik motivieren.
Die Möglichkeiten der gut ausgestatteten ( allerdings etwas veralteten ) Physiksammlung können auf Grund zu großer Klassenstärken im normalen Unterricht nicht voll genutzt werden. So sind z.B. keine Schülerübungen möglich ( max. 16 Schüler lt. Erlass ). Dennoch bemühen sich die Kollegen gerade durch häufige Demonstrationsexperimente, das Interesse der Schüler zu wecken oder noch vorhandenes Restinteresse zu erhalten und dabei den Lehrplänen gerecht zu werden. Trotzdem kam in der Oberstufe in der Vergangenheit in Zusammenarbeit mit der Viktoriaschule stets ein Leistungskurs zustande, obwohl das Fach Physik bei den Schülern als abstrakt und damit sehr schwierig gilt. Die Fachgruppe Physik übernimmt regelmäßig besondere Aufgaben während der Projektwochen und der Tage des offenen Unterrichts. Hier werden Experiment-orientierte Angebote gemacht, die gerne von den Schülerinnen und Schülern gewählt werden.
5. Planung ( zukünftige Projekte )
- Erhaltung des Wahlpflichtunterrichtes und Schülerübungen mit max. 16 Schülern
- Noch stärkere Einbeziehung von Technik aus der Umwelt des Schülers mit Hilfe des Internets
- Wiederaufnahme Zusammenarbeit mit der TUD
- Modernisierung der Physiksammlung im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung des naturwissenschaftlichen Traktes
6. schulinterne Evaluation
Pädagogischer Tag mit dem Thema schulinterne Evaluation, Gespräch sowohl über den Begriff Evaluation als auch über die Durchführung
Sport
Aufgaben und Ziele / 2. Schwerpunkte des Fachunterrichts
Grundlagen sind die entsprechenden Lehrpläne der Jgst. 5-12/5-13, sowie die Aufgaben, die dem Schulsportzentrum obliegen. Außerdem bieten wir an:
- Leistungsfach Sport
- Wahlpflichtfach Sport
- Wander-/Studienfahrten mit sportlichem Schwerpunkt (Kanu, Surfen, Segeln, Tennis, Golf)
- Arbeitsgemeinschaften in verschiedenen Sportarten
- Schwimmunterricht in Klasse 5, zusätzlich zu zwei Sportstunden
- Abnahme von Sportabzeichen (2001 erfolgreichste Schule Darmstadts)
- Teilnahme an den Veranstaltungen "Jugend trainiert für Olympia" in vielen Sportarten (Bundessiege in Volleyball und Tennis)
- Bundesjugendspiele für Klassen 5 bis 10, Turniere für die Mittel- und Oberstufe
- Kollegensport
- Skifreizeiten in Klasse 8
- Kooperation mit der TU Darmstadt und Nutzung der Sportstätten der TU
- Sportprojekte bei Projektwochen
3. Fächer übergreifende Aufgaben des Fachunterrichts
Es bestehen enge Verknüpfungen mit den Naturwissenschaften und im musisch - künstlerischen Bereich.
4. Stellenwert des Fachs innerhalb der Schule (Selbsteinschätzung)
Die Identifikation der gesamten Schule mit der GBS als Schulsportzentrum muss insgesamt gestärkt werden und zwar nach innen und außen.
5. Planung/ zukünftige Projekte (Beiträge zum Schulprofil/Schulprogramm)
- Konsolidierung der Sportklasse, Erhaltung des Erreichten
- intensivere Betreuung Leistungssport orientierter Kinder in Zusammenarbeit mit Schulleitung und Kollegium
- weitere Arbeitsgemeinschaften, besonders dringend kompensatorischer Sportförderunterricht
- verbessertes personelles Angebot im Bereich Tanz/ Rhythmische Sportgymnastik
- Spielfeste für Eltern, Lehrer und Schüler und damit Förderung eines Gemeinschaftsgefühls
- Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit
6. Evaluation (schulintern, Zeitplanung mittelfristig)
Eine Bewertung des Angestrebten soll nach spätestens 3 Jahren zuerst über die Fachkonferenz erfolgen.
Die Zukunft 
6.1. Organisatorisches
Schulprogramm und Arbeit daran sind auf Entwicklung und Überprüfung angelegt. Um das auch an der GBS zu gewährleisten, wird eine auf Dauer angelegte "Evaluationsgruppe" aus allen Teilen der Schulgemeinde die weitere Arbeit und Evaluierung begleiten.
6.2. Inhaltliches
Engagement und Arbeitszufriedenheit leben auch vom Gefühl der Gleichbehandlung und Fairness. Deshalb haben wir uns entschlossen, unsere Mittel und Kräfte in mittelfristiger Sicht auf mehrere Fachbereiche zu verteilen.
Für den unterrichtlichen Bereich ergeben sich daraus die zusätzlichen Schwerpunkte :
- die Entwicklung und Optimierung des bilingualen Bereichs
- der Ausbau der Naturwissenschaften, aufbauend auf dem Konzept der "Naturphänomene", und die Entwicklung des Bereiches Sport mit den Schwerpunkten "Sportklassen" und "Schulsportzentrum"
- Wissenschaftliche Begeleitung des Schulversuchs Französisch oder Latein ab Klasse 5
Für den darüber hinaus gehenden Bereich innerhalb der Schulgemeinde haben wir vereinbart:
- die Weiterentwicklung des Konzeptes der "Familienfreundlichen Schule"
- den weiteren Ausbau der Bibliothek und
- die Pflege unserer Austausch- und Partnerschaftsprogramme
Vor allem aber wollen wir etwas für unser "Herz" tun:
Wir nehmen uns vor, die hohen Ansprüche des Kapitels 3 des Schulprogramms kontinuierlich und überprüfbar in Praxis umzusetzen. Das sollten in unserer schulspezifischen Situation v.a. die Teilbereiche Transparenz und Kommunikation und Konfliktbearbeitung sein.
Evaluation
Wie alle anderen hessischen Schulen auch beteiligt sich die GBS an einem Evaluationsprogramm. Dabei soll -anfangs schulintern- durch beteiligte KollegInnen und entsprechende Arbeitsgruppen für die betreffende besonders wichtige und / oder schwierige Themenbereiche überprüft werden, inwieweit Ziele und Schulpraxis übereinstimmen. Im Schuljahr 2004/5 hat dies eine Arbeitsgruppe für den an der GBS besonders wichtigen Bereich des Bilingualen untersucht und kam zu einem insgesamt mehr als befriedigenden Ergebnis: Das Verhältnis von Aufwand und Ertrag für KollegInnen, v.a. aber für die SchülerInnen war sehr positiv. Der Lernfortschritt war signifikant, die zeitliche Belastung der Beteiligten angemessen und das Ergebnis in Form von Zertifikaten für zusätzliche Studienmöglichkeiten im angelsächsischen Bereich konkret greifbar.
Fortbildung
Die FachsprecherInnen sind durch Konferenzen mit den Fachbereichsleitern und mit der Schulleitung in den Schulentwicklungsprozess direkt eingebunden. Die Fortbildungsplanung fokussiert sich auf
| FB I |
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| FB II | Religion: Soziale Verantwortung, Sozialethik, Recht und Religion, bilinguale Themen |
| FB III | Mathe: Sinus-Fortsetzung und Einzelthemen |
| B, C, P | jeweils Einzelthemen |
| Sport | Spezialscheine in einzelnen Sportarten |
Strategische Ziele:
Landesabitur, G8, Präsentationen, Ganztagsschule, Übergang 4 nach 5, Schule & Gesundheit
Stand Oktober 2007